Besuch weiterer Inseln per eigener Segel-Kreuzfahrt

Hallo,

auch wenn schon wieder einige Wochen vergangen sind, so geht es uns immer noch gut und wir sind immer noch, oder besser gesagt, schon wieder auf Curacao.

Wir hatten eine kleine Rundreise per Segelschiff unternommen, und zwar in den Britischen Jungfern Inseln. Zuerst ging es per Flugzeug von Curacao nach St. Maarten. Dort haben wir einen bekannten besucht, den wir vor einiger Zeit in Curacao kennen gelernt hatten. Am Tag darauf flogen wir weiter nach Tortola, von wo aus unsere Reise starten sollte. Beim Anflug konnten wir noch schnell ein Foto schießen von unserem Start- und Zielhafen. Irgendwo da unten war auch unser Schifflein.

Hodges Creek Marina in Tortola

Kurze Zeit später sind wir dann auch schon in der Marina eingetroffen und warteten auf unsere Mitsegler. Am späteren Nachmittag waren wir dann komplett und auch unser Proviant wurde bereits angeliefert. Ein super Service, den man in den Britischen Jungfern Inseln in Anspruch nehmen kann. Das erspart das Einkaufen und macht so das ganze viel entspannter. Man kann ganz bequem von zu Hause aus per Internet alles vorbestellen.
Wir fanden es jedenfalls sehr angenehm und es hat recht gut funktioniert.
Unsere Yacht wurde pünktlich fertig sauber gemacht, somit konnten wir uns auch gleich an den Check-In machen.

Unsere Yacht für 2 Wochen

 

Die erste Nacht verbrachten wir noch im Hafen. Am nächsten Morgen ging es dann aber los – auf zu neuen Ufern 🙂 Die 2 Wochen verbrachten wir fast die ganze Zeit auf dem Schiff. Nachts lagen wir meist vor Anker in traumhaft schönen Buchten. Tagsüber segelten wir von einer Insel zur Nächsten. Die Inseln, die wir besuchten waren: Salt Island, Virgin Gorda, Tortola, Guana Island, Jost van Dyke, Norman Island, Peter Island, Cooper Island, Sandy Cay (ist eigentlich nur ein Sandhaufen im Meer mit ein paar Palmen, aber wunderschön). Wem das alles nichts sagt, können wir eine kurze Erklärung abgeben. Es sind alles kleine Inseln, teilweise mit weniger als 300 Einwohnern, sehr idyllisch und man könnte meinen, es wäre das Paradies auf Erden. Um ein paar wenige Einblicke zu geben, haben wir eine kleine Auswahl an Bildern hier in einer Slideshow.

Aber nun sind wir wieder zurück auf Curacao. Nun haben wir hier wieder ein paar Dinge aufzuarbeiten. Die Arbeiten mit dem Bootstrailer sind soweit abgeschlossen. Haben dem Anhänger neue Achsen verpasst und hoffen, dass es nun eine längere Zeit halten wird. Das Salzwasser ist wirklich nicht gerade gut was diese Dinge betrifft. Alles was nicht gut geschützt ist, rostet einfach weg – schneller als man gucken kann. Auch fleißiges Spülen mit Süßwasser hilft da nur ganz wenig. Aber nun sind neue Teile drin. Wir werden sehen, wie lange das gut geht. Am Boot selbst sind noch kleine Arbeiten zu erledigen, dann wäre es wieder voll Einsatzbereit. Wird auch schon langsam Zeit mal wieder an der Küste Curacaos entlang zu pfeffern 🙂

Ja, das war es auch schon in Kurzform.

Wir schicken sonnige Grüße nach Deutschland
Irina & Paul

Infos zu DSDS in Curacao und Dieter Bohlen

Hallo liebe Leser,

aufgrund der vielen Suchanfragen zu DSDS auf Curacao, Drehorten, Unterkünften, und Dieter Bohlen wollen wir euch hier ein paar Infos und Adressen zukommen lassen.

DSDS in Curacao an Porto MariDSDS wurde an verschiedenen Orten auf Curacao gedreht. Uns bekannte Orte sind die beiden schönsten Strände.
Am ersten Tag war DSDS am Strand Porto Mari. Dieser Strand ist für Curacaoverhältnisse lang und hat alle Einrichtungen die man benötigt. Restaurant, Toiletten, Duschen, usw. Für Urlauber auch interessant, die Tauchbasis. Wegen den Dreharbeiten war dieser Strand einen Tag lang geschlossen, so konnten die Kandidaten dort ungestört ihr Können unter Beweis stellen.

 

DSDS in Curacao an Cas AbaoDer zweite Strand heißt Cas Abao.
(man spricht das genauso wie man es liesst).

Auch dieser Strand ist bei den Touristen sehr beliebt. Der Strand sieht wunderschön aus und ist zum Baden einfach toll. Dieses typische türkisblaue Wasser, so wie man sich Karibik eben vorstellt, zieht einfach magisch an. Einige Palmen verschönern den Strand zusätzlich. Cas Abao zählt auch zu den längsten Sandstränden auf Curacao.

DSDS in Curacao LandhausEin weiterer Drehort war das Landhaus Santa Marta.
Dieses Landhaus ist noch in Betrieb, wenn auch sehr abgeändert und für andere Zwecke. Aber man kann dort hingehen und es besichtigen. Unter anderem gibt es dort auch eine Bananenplantage. Die Bananen werden teilweise an Supermärkte geliefert. Das ist der einzige, uns bekannte, Bananenlieferant hier von der Insel.

Curacao Queen Emma BridgeNoch ein Drehort war die schwimmende Brücke die die zwei Stadtteile Punda und Otrobanda verbindet. Die Brücke wurde nach der Königin Emma benannt und heißt somit auch „Königin Emma Brücke“ Diese Brücke wurde 1888 erbaut und ist einzigartig.  Es ist immer wieder etwas Besonderes wenn man über diese Brücke geht. Der schwimmende Pontonunterbau „schaukelt“ mal mehr mal weniger durch die Wellen und so ist es manchmal echt lustig wenn die ganzen Menschenmassen ebenfalls hin und her schaukeln. Inzwischen wurde die Brücke mehrfach renoviert und instandgesetzt. Eine eigentlich primitive Technik, aber funktioniert wunderbar bis heute. Wenn man z.B. beim Iguana Cafe sitzt und seinen Cocktail genießt, kann man sehr gut zuschauen, wie diese Technik funktioniert. Jedes Schiff, das in die St. Anna Bucht rein will oder raus, muss an dieser Brücke vorbei. Zwei alte Dieselmotoren treiben die Propeller an um die Brücke auf die Seite zu fahren.

 

Die Unterkünfte in denen die DSDS Teilnehmer und Dieter Bohlen untergebracht waren sind folgende.

Curacao Baoase Resort Dieter BohlenDieter Bohlen wohnte in einer Villa in der Anlage „Baoase„. Auf der Webseite der Anlage kann man sich umschauen, wie es dort aussieht. Die Preise sind natürlich entsprechend.

Eine Privatvilla kostet ab etwa 1000,- Euro die Nacht. Aber über Preise spricht man ja in gewissen Kreisen nicht, sind sowieso nur Peanuts.

Die DSDS Kandidaten waren im Avila Hotel untergebracht. Das Hotel gehört auch zu den gehobeneren Hotels der Insel. Wer hier wohnen möchte, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

Übrigens, wir bieten sämtliche Informationen für Urlauber und Unterkünfte zu moderaten Preisen. Die Unterkünfte suchen wir passend für Ihre Bedürfnisse aus. Gerne bekommen Sie von uns auch Komplettpakete inkl. Flug, Haus, Mietwagen, wenn gewünscht auch Tauchpakete. Curacao hat nicht nur tolle Strände, auch die Riffe sind wunderschön und auf jeden Fall viele Tauchgänge wert. Gerne begleiten wir Taucher zu den absoluten Spitzentauchplätzen. Wir kennen die meisten Tauchbasen und geben gerne Tipps, wenn man einen Tauchkurs machen möchte.

Sonnige Grüße aus Curacao

Irina & Paul

Alltag in der Karibik

Hallo,

hier kommt mal wieder ein kurzes Lebenszeichen aus der Karibik. 🙂

Uns gehts immer noch gut und wir sind immer noch glücklich auf Curacao leben zu können. In den vergangenen Wochen hatten wir einiges an Action hier auf der Insel. Wir waren mal wieder sehr oft unter Wasser und haben uns an den schönen Riffen erfreut.

Tauchen in Curacao ist einfach herrlich, oder einfach und herrlich.. man könnte aber auch sagen, herrlich einfach… naja, egal wie man es dreht, es ist ein toller Sport zum Abschalten 🙂

Damit es uns nicht langweilig wird, probieren wir immer wieder neue Tauchplätze aus. Besonders diese Plätze wo man sehr schwer hinkommt, reizen uns. Natürlich kann man da einfach mit dem Boot hinfahren, aber das machen die Tauchbasen hier relativ selten und manche Plätze fahren die gar nicht an. Dort findet man meist irgendwelche Besonderheiten und vor allem entdeckt man so immer wieder ganz neue wunderschöne Flecken auf dieser Insel. Auf diese Weise entdecken wir auch immer wieder besondere Plätze, die wir den Gästen zeigen können um so deren Urlaub hier auf Curacao zu verschönern.

Vor einigen Wochen waren wir auch bei der neu eröffneten Tauchbasis Diveversity in Coral Estate. Das Hausriff ist sehr schön. Die Tauchbasis bietet auch Bootstauchgänge an. Der Chef der Basis spricht deutsch.

Restaurant Karakter in CuracaoNeben der Tauchbasis gibt es auch ein neu eröffnetes Restaurant unter dem Namen „Karakter„. Die Location ist einfach super. Die Preise sind für diese Region ganz ok. Man bekommt ja auch einiges geboten. Allein die Atmosphäre, die man hier genießen kann ist schon etwas wert.

 

Noch ist das Hotel nicht in Betrieb, somit hat man da nicht so viele Gäste und kann noch etwas die Ruhe genießen. Wir können uns vorstellen, dass es hier deutlich voller und hektischer wird, wenn das Hotel wieder eröffnet. Bis dahin kann man aber noch das Gemütliche genießen.


Nun, bei uns gibt es natürlich nicht nur tauchen. Wir hatten ein paar kleinere Problemchen mit unseren Autos und haben Ersatzteile gebraucht. Da merkt man wieder sehr, dass man auf einer Insel lebt. Wenn man hier auf die Autohäuser oder Teilehändler angewiesen ist, kann man hier echt arm werden. Die Preise sind einfach unverschämt. Von 300% bis 500% Preisaufschlag im Vergleich mit den USA sind üblich. Zum Glück hatten wir schon früher nach diversen Teilelieferanten in den USA recherchiert. So kam uns das jetzt passend. Ich habe die Teile natürlich in den USA bestellt und mir schicken lassen. Einziges Problem: Man muss ein paar Tage warten können. In unserem Fall hat es eine Woche gedauert, ging aber sehr einfach und völlig problemlos. Dieser Händler scheint auch in den USA gut bekannt zu sein, da man in diversen Foren über diesen Namen stolpert. Das beste daran ist – die Mitarbeiter dort sprechend deutsch und reagieren sehr schnell auf emails. Einen Werkstatt-test haben wir auch schon gemacht, besser gesagt, schon mehrere Tests. Manche Schraubergaragen besuchen wir jedenfalls kein zweites mal. Aber es gibt zum Glück auch echt gute Werkstätten. Problem ist nur, bis man diese entdeckt – aber ist ja in Deutschland genauso. Wenn ich mich da nur dran erinnere was ich alles mit den Werkstätten erlebt habe. Da ist die Arbeitsqualität hier nicht schlechter.

Zum Glück braucht man das aber nicht so oft.

Ja, das wars für dieses mal.
Wir schicken euch sonnige Grüße

Irina & Paul


Ernte in unserem Garten und…

Hallöchen, wir schon wieder… 🙂

Ja diesmal hat es nicht solang gedauert und wir haben schon wieder ein paar Kleinigkeiten zu berichten.

MelonenernteDiese Tage sind wir schön dabei die Früchte unseres Gartens zu ernten. Vor einigen Monaten haben wir einfach mal ein paar Melonenkerne in die Erde geschmissen, nun sind einige Melonen draus geworden und so langsam reifen die jetzt alle nacheinander. Eine hatten wir schon mal geerntet, aber leider viel zu früh… die war noch nicht wirklich reif. Es fällt einem aber auch schwer, zu warten bis die Früchte reif sind. Es macht einfach Spaß in den Garten zu gehen und aus eigenem Anbau zu ernten 🙂

Melone und PapayaEine Melone haben wir heute geerntet, schlappe 2,5 kg kriegt die auf die Wage. Das ist schon mal ganz ok 🙂 Neben dran eine Papaya, auch von unserem Baum. Auch diese Frucht ist aus einem Kern entstanden, den wir einfach mal in die Erde gesteckt haben. Sollen eigentlich venezuelanische Papayas sein, aber wachsen hier auch…

Papayas am Baum

Und so sieht dieser Strauch oder eher Baum aus. Es war eigentlich ganz komisch. Als wir in dieses Haus eingezogen sind, haben wir uns ein kleines Papaya-Bäumchen gekauft und gepflanzt. Es wuchs auch schön groß heran, nur hat es nie getragen. In der Zwischenzeit hatten wir im Supermarkt Papayas gekauft und die Kerne aufbewahrt, naja und natürlich auch welche gepflanzt. Dieser Baum hier auf dem Bild ist aus so einem Kern gewachsen und hat auf einmal begonnen Früchte zu tragen.

PapayasSeit dieser Zeit trägt auf einmal auch der andere Baum, den wir damals gekauft hatten. Nur ist es eine andere Sorte. Diese Papayas haben eine etwas andere Form und schmecken auch etwas milder. Hier auf dem Foto kann man den Formunterschied ein wenig erkennen. Den Geschmacksunterschied könnt ihr natürlich auch testen, allerdings müsst ihr dazu herkommen 🙂

Die anderen Früchte lassen auf sich warten. Inzwischen haben wir einige Bananenpalmen, die auch schon recht groß geworden sind. Nun warten wir bis diese auch Früchte tragen. Die letzte Ernte war super und die Bananen echt lecker.

bmw aus 1979Diese Woche hatten wir aber auch noch ein anderes Highlight. Ein Mann hat hier den ältesten BMW auf der Insel und will diesen nun verkaufen. Es ist ein BMW aus dem Jahre 1979! Wir haben hier mal ein Foto. Für dieses Alter sieht der aber noch echt  gut aus. Natürlich sind ein paar kleine Spuren der vergangenen Jahre zu sehen, aber dennoch soweit echt ok. Am Wochenende wollen wir uns mit dem Besitzer treffen. Nicht weil wir das Auto kaufen wollen, sondern weil wir es einfach cool finden, hier ein deutsches Auto aus diesem Jahrgang anzutreffen. Damals war es halt noch deutsche Wertarbeit 🙂
Wir haben vor, einige Fotos von dem Auto zu machen, werden diese dann evtl. auch hier veröffentlichen. Übrigens, dieses Auto ist zu kaufen. Falls Interesse besteht, einfach melden. Mit der Verschiffung können wir alles organisieren 🙂

Dann hatten wir vor einigen Tagen eine ganz Interessante Nachricht bekommen. Eine Person schrieb, wir wären richtig dumm und naiv und aus diesem Grund passieren uns wohl auch sämtliche Fehler 🙂 Naja, wir nehmen das mal mit Humor 🙂
Ist natürlich super in Deutschland zu hocken und seinen Senf los zulassen was man hätte alles anders machen können. Heute wissen wir das selbst und eines kann ich euch versichern. Man kann planen wie viel man will und aufpassen wie viel man will, Fehler passieren eben 😉 Wer das anders behauptet, macht schon seinen ersten Fehler 🙂

Schade fanden wir von dieser Person, dass man nicht mal in der Lage war seine echte emailadresse anzugeben. Einfach traurig sowas, aber sagt ja auch schon einiges aus.
Wir haben uns jedenfalls gut amüsiert, danke für den Spaß 🙂

Auswandern ist leider kein Computerspiel wo man abspeichern kann und erstmal rumprobieren… wenn es dann nicht geklappt hat, lädt man einfach den alten Stand und probiert es anders… Trotz dem und gerade deshalb ist es spannend und ein echtes Abenteuer 🙂

So, das wars auch wieder mal…
Sonnige Grüße aus Curacao
Irina & Paul

Weihnachten, Neujahr und schon wieder Alltag in Curacao

Hallo,

wir melden uns mal wieder von der Insel und berichten über ein paar aktuelle Geschehnisse.

Nun, Weihnachten und Neujahr haben wir gut überstanden, was bei den angenehmen Temperaturen auch nicht schwer fällt. Silvester haben wir mit unseren Freunden Christa und Alex und ihren Gästen aus Finnland verbracht. Haben ein wenig gegrillt und dann dem Feuerwerk zugeschaut. Hier wird noch alles gezündet was irgendwie explodiert. So hat man hin und wieder gesehen, dass ausgemusterte Notsignalraketen hochgingen. Da die Bootsbesitzer in Curacao die Notsignale alle 2 Jahre erneuern müssen, sammelt sich halt einiges an mit der Zeit. Naja, dafür sind die eigentlich nicht gedacht, aber irgendwie muss man die ja entsorgen. In Curacao funktioniert das eben auf diese Art und Weise.

Aber auch bei den ganzen Böllern gibt es noch keine Beschränkungen. Das hat man auch an der Lautstärke der Böller gemerkt. Teilweise war es echt so krass, dass man sich die Ohren zu halten musste um es ertragen zu können. Aber soweit uns bekannt, gab es keine größeren Zwischenfälle. Wenige Tage vor Silvester ist ein Feuerwerks-Container in die Luft gegangen. Die Feuerwerkskörper werden hier direkt aus Containern verkauft. Da hat man wohl zuviel rum gespielt und plötzlich gabs nen ordentlichen Knall. Leider hat es dabei 3 Menschen mit in den Tod gerissen.

Aber es gibt auch noch anderes zu berichten.
Jeden ersten Sonntag im Jahr gibt es den sogenannten Fuikdag. Es gibt hier nämlich Bucht, die durch ein Riff vom Meer getrennt ist und nur durch eine kleine Durchfahrt erreichbar. Dieses Gebiet nennt sich Fuik und da das Gewässer in diesem Gebiet ist, nennt es sich auch Fuik. Da gibt es auch einen überschaubaren Sandstrand, der nennt sich dann Fuikbay. Naja, jedenfalls gibt es da dieses jährliche Fest, bei dem alles was in irgendeiner Form schwimmt, dort zugegen ist. Leute, die kein Boot haben nehmen ihre Luftmatratze und lassen sich per Boot dorthin bringen und verbringen dann den Tag auf der Luftmatratze. Letztes Jahr hatten wir uns das mal angesehen, sind dann aber nach einigen Minuten wieder weg, da es für unseren Geschmack einfach viel zu voll war. Aber hier wird eben so gefeiert. Damit man eine kleine Vorstellung hat, wie sowas aussieht habe ich euch hier ein Foto.

Fuikdag in Curacao

Wie es da so zugeht, kann man sich unschwer vorstellen. Dementsprechend ist da auch der Alkoholkonsum enorm und für unseren Geschmack viel zu hoch, aber gut, das ist ein anderes Thema. Nach einigen Bierchen, Schnäppschen und was es sonst noch gibt, lassen die Leute die leeren Dosen, Flaschen, Becher, usw. einfach ins Wasser fallen. Manche müssen extrem dicht gewesen sein, denn es sind auch volle Flaschen auf den Grund gesunken. Naja, die Sauerei kann man sich jedenfalls gut vorstellen.

Aber zum Glück gibt es hier auch andere, die etwas nach Ordnung schauen. So wurden hier sämtliche Taucher zusammen getrommelt um den Grund abzutauchen und den ganzen Müll zu bergen. Wir haben von der Aktion so nebenbei mitbekommen und haben uns gemeldet um mitzuhelfen. So sind wir zu dem vereinbarten Platz gekommen, von wo es dann per Boot nach Fuik ging.

freiwillige Taucher Reinigungstrupp

Der Ausflugsanbieter „Pelikan Express“ hat den Transport organisiert. Tauchflaschen wurden auch zur Verfügung gestellt. Nach ca. 30 Minuten Bootsfahrt kamen wir in der Fuikbay an. Es wurde ein grober Plan aufgestellt, damit jeder Taucher ein gewisses Gebiet absuchen kann. Da dies ein fast geschlossenes Gewässer ist, ist das Wasser sehr trüb. Teilweise war diese bei etwa 50 cm. Zu unserem Pech hat es an diesem Tag auch immer wieder geregnet, was die Sicht zusätzlich beeinträchtigte. Aber nichtsdestotrotz wurde getaucht soviel jedem möglich war.

Ein paar Helfer kamen auch dazu, die mit ihren Booten kamen um die vollen Säcke gegen leere zu tauschen. Die ganze Aktion ging etwa einen halben Tag lang und man kann es kaum glauben, es wurden ca. 1100 Kilogramm an Müll geborgen. Natürlich nicht alles nur durch Taucher. Es gab auch am Strand Unmengen an Müll. Unter den Funden gab es Digitalkameras, Brillen, Flaschen, Dosen, auch volle und halb volle Vodka Flaschen, Schneidbrettchen, Becher und vieles mehr.
Diese Aktion war einerseits recht anstrengend, da wir solch trübes Gewässer gar nicht gewöhnt sind, aber es hat auch viel Spass gemacht. Aber auf der anderen Seite ist es wiederum sehr schade, dass solche Aktionen notwendig sind. Die Leute scheinen es  einfach nicht zu begreifen, dass man den Müll nicht über Bord wirft. Naja, nach einigen heftigen Drinks, kann es sein, dass man nicht mehr weiß was man tut, aber genau das sollte ja eigentlich nicht so sein.

Da wir hier schon beim Tauchen sind… In der Zwischenzeit hatten wir hier auch einige Taucher, die wir begleitet haben.  Einige besondere Tauchplätze haben wir zeigen können und so auch einiges zu deren Freude beitragen können. Curacao hat viele wunderschöne Tauchplätze und Riffe, wo kaum ein Tourist vorbei kommt. Als Tourist kommt man einfach kaum an solche Stellen, da man einfach nicht weiß wo diese Plätze sind. Um so mehr macht es uns Spaß, diese exklusiven Tauchplätze zu zeigen und dort tauchen zu gehen.

Die Sache mit unserem Boot geht nun auch endlich ein klein wenig weiter. Durch die Feiertage ist einiges in Verzug geraten, aber nun haben wir endlich die Teile, die wir benötigen bestellt und hoffen, dass diese bald eintreffen. Dann wären wir mit dem Boot wieder Einsatzbereit und können auch damit zu besonderen und exclusiven Ausflügen beitragen. Leider ist es noch nicht soweit, aber wir hoffen in den nächsten Tagen neue Nachrichten bezüglich der Teilelieferung zu bekommen.

Solange wir hier warten müssen, waren wir mal wieder auf Informationssammeltour. Wir haben einen Termin bei der Handelskammer gemacht und uns informiert was es in Curacao für Möglichkeiten gibt, unternehmerisch tätig zu sein. Zu unserem Erstaunen gibt es auch hier einige gute Lösungen, die es jedem ermöglichen ein Unternehmen zu gründen. Fragen dazu können wir nun somit auch beantworten.

Unser Garten trägt auch langsam Früchte. Inzwischen haben wir die Bananen geerntet. Nun kommen Papayas, eine nach der anderen. Dann gibt es Honigmelonen und hin und wieder Wassermelonen. Die anderen Bäume brauchen noch viel Zeit, daher ist hier einfach Geduld gefragt 🙂

So, das war es auch schon soweit. Wir werden uns mit einem neuen Artikel melden, wenn es wieder berichtenswertes gibt. Bis dahin machen wir uns an die Bearbeitung der Buchungsanfragen sämtlicher Urlauber. Zum Thema Urlaub in Curacao haben wir übrigens ein neues Projekt, welches etwas übersichtlicher sein soll und speziell an Unterkunftssuchende gerichtet sein soll. Die neue Webseite ist zu finden unter folgender Adresse: https://urlaub-curacao.net

In diesem Sinne, macht es gut und bis zum nächsten Artikel

Sonnige Grüße aus Curacao
Irina & Paul

Nun naht sich auch das Jahr 2012 dem Ende

Hallo und weihnachtliche Grüße aus Curacao

Die letzten Wochen waren für uns sehr ausgefüllt. Wir bekamen spontan Besuch aus Deutschland. War zwar ein wenig überraschend, aber das macht ja nichts 🙂

Anfang Dezember mussten wir zum Flughafen und das auch gleich noch mit 2 Autos unseren Besuch abholen. An diesem Tag mussten wir zwar sowieso zum Flughafen andere Gäste wieder zurück bringen und zu ihrem Flug begleiten. Diese Gelegenheit haben wir gleich mal genutzt um ein Foto zu schiessen wenn die Airberlin in Curacao landet.

Airberlin in CuracaoGroß war die Freude, Familie und dann gleich so viele auf einmal zu begrüßen 🙂 Nach dem langen Flug sind wir gleich zum Ferienhaus, was wir für sie angemietet hatten gefahren. Es war eins bei uns in direkter Nachbarschaft, quasi 2 Häuser weiter. So hatte jeder seine Rückzugsmöglichkeit und dennoch waren wir direkt nebenan.

Obwohl es genau in der Regenzeit war, hatten wir hier doch sehr angenehmes Wetter. Fast kein Regen und angenehme kühlere Temperaturen um die 30 grad und knapp darüber. Passend war es auch besonders mit unserer Ernte.
Unsere Bananen waren genau pünktlich reif geworden, so dass alle ihren Spaß hatten und wir die Bananen direkt vom Baum geholt haben. Ebenso waren 2 Papayas schön reif geworden, dazu noch eine Honigmelone und 2 Wassermelonen. Es hat sehr viel Spaß gemacht Früchte aus dem eigenen Anbau zu holen und zu verspeisen

Bananen

Obwohl es eigentlich Backbananen sind, waren sie aber dennoch so lecker, dass man sie gerade so essen konnte. Natürlich haben wir die aber auch leicht angebraten, schmecken wunderbar. Nun ist diese Palme aber weg. Leider trägt die Banane nur einmal, dann muss der Stamm ab. Aber die Natur lässt schon rechtzeitig den nächsten Stamm wachsen. So ist nun der junge Stamm schon wieder fast so groß wie der alte Stamm. Nun wird es für uns wieder spannend, wann die nächsten Bananen kommen. Aber inzwischen haben wir ja nicht nur eine Palme, sondern gleich fünf die schön nacheinander groß wachsen 🙂

Aber nicht nur Pflanzen technisch hat es gepasst. Gerade eine Woche vor Ankunft der Gäste haben wir endlich so ein Auto gefunden, was wir schon lange gesucht hatten. Und zwar soll es ein Auto zum vermieten sein. Dieses durften sie nun gleich mal einweihen und testen. Nun, den Test hat es jedenfalls bestanden. Diesen Flitzer kann man quasi ab sofort mieten.
Weitere Infos findet man auf unsrer neuen Webseite: https://urlaub-curacao.net

Ford Escape

 

Auch einen Test in unwegsamem Gelände haben wir das Auto unterzogen und sind an den Norpunkt nach „Watamula“ gefahren um die rauhe See zu bewundern. Unterwegs gab es einige Schlammpfützen zu passieren, aber auch das hat ohne Probleme geklappt 🙂 Damit ihr euch einen kleinen Eindruck machen könnt, hier ein Foto 🙂
nach WatamulaDie Autos sahen danach vielleicht aus, aber ein wenig Spaß muss eben sein 🙂 Waschen geht ja auch recht schnell und in Curacao kann man wenigstens sein Auto im Hof waschen, ohne dass ein Nachbar gleich komisch wird 🙂

In den 3 Wochen waren wir recht oft am Strand zum Baden und natürlich tauchen. Die beiden, Lena und Harry, haben mal einen Schnuppertauchgang gemacht und haben sich wohl ernsthaft mit dem Tauchvirus infiziert. Die ersten Worte nach dem Auftauchen waren: „War das schon alles? Will noch!“ 🙂 So kam es halt gleich, dass die beiden noch schnell ihren Tauchschein gemacht haben. Hat uns natürlich sehr gefreut und hat uns sehr viel Spaß gemacht. So konnten wir auch noch schöne Gruppentauchgänge mit unseren Freunden Christa und Alex und den 2 neuen Tauchern machen.
Hier noch ein Foto nach dem Tauchgang an Playa Hundu einer der schönen naturbelassenen Strände. Diesen Strand hatten wir an diesem Tag übrigens für uns allein.
GruppentauchgangSo waren auch diese 3 Wochen sehr schnell verflogen und es kam auch wieder die Zeit abschied zu nehmen. Nun warten wir auf die nächsten Gäste 🙂

Nun wollen wir auch hier noch ein wenig Rückschau machen über das vergangene Jahr.
Es war für uns ein sehr turbulentes und sehr spannendes Jahr. Wir haben sehr viel erlebt dieses Jahr und sehr viel dazugelernt. Einige neue nette Menschen konnten wir auch kennen lernen und neue Freundschaften schliessen. Mit anderen mussten wir den Kontakt abbrechen, manche Kontakte brachen auch automatisch ab,… aber so ist eben der Lauf des Lebens.
Wir sind jedenfalls glücklich, dass wir diesen Schritt gewagt haben und genießen das Inselleben. Wie auch wir hier mitbekommen haben, ist die Gerüchteküche in Deutschland wohl am brodeln, was uns hier betrifft, aber das interessiert uns hier recht wenig. Das einzige was wir damit verbinden, ist die Quasselsucht, die manche Menschen eben haben und ihre Kreativität wohl endlos zu sein scheint, was im Erfinden irgendwelcher Theorien ist. Wie dem auch sei, wem das so viel Spaß macht und wem es dadurch besser geht, darf gerne weiterquasseln. Wir bilden uns unser Urteil zu den Gerüchten jedenfalls selbst 😉 Jedenfalls können wir soviel dazu sagen, dass an den Gerüchten kaum, wenn überhaupt etwas, Wahres dran ist (Details kennen wir selbst kaum), aber das war schon immer so, dass Menschen lügen erfinden müssen um diese zu erzählen. Die Gründe dazu sind meist sehr vielfältig, meistens jedoch nur um von eigenen Problemen abzulenken. Andererseits bestätigt es sich wiederum, den Neid muss man sich eben  erarbeiten 🙂

Wir wünschen noch einen angenehmen Jahresausklang, ein erfolgreiches und gutes Neues Jahr. Wir werden versuchen wieder etwas mehr zu berichten.

In diesem Sinne, machts gut und bis zum nächsten Artikel
Liebe Grüße
Irina & Paul

 

 

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen…

so heißt es normalerweise immer, aber…

Ein Hallöchen mal wieder von der Insel.

Lang ist es her, dass wir unseren letzten Artikel geschrieben hatten, aber hier kommt nun mit viel Verspätung das Neuste.

Uns geht es immer noch gut auf der Insel und wir genießen jeden Tag, den wir hier verbringen dürfen. So einiges ist passiert in den letzten Wochen.

Wir waren, wie schon die Zeit davor, wieder recht oft tauchen und haben ein paar (für uns) neue Dinge ausprobiert. Es gibt in Curacao einige sehr schöne Tauchplätze, die man vom Land aus kaum erreichen kann. Entweder müsste man sehr weit marschieren, mit dem ganzen Gerödel auf dem Rücken, oder der Abstieg am Ufer ist kaum zu bewältigen. An manchen Stellen kommt man zwar gut ins Wasser indem man einfach vom Felsen runter springt, aber da kommt man dann nicht mehr hoch… Also alles viel zu kompliziert und teilweise nicht machbar. Nun hatten wir die Idee es doch mal mit unserem Boot zu versuchen. Wir haben alles gut verstaut und sind dann mal los getuckert. Die See war ruhig, da konnte man doch mit gut 40 km/h an den Tauchplatz rauschen. Natürlich haben wir uns gleich den vorgenommen, wo man vom Land aus gar keine Chance hat.

Der Tauchplatz nennt sich Watamula und liegt am äußersten Zipfel der Insel, ganz im Westen. Normalerweise ist die See in diesem Bereich schon recht rau und nicht immer ist es möglich dort zu tauchen. Wir hatten aber Glück, es gab kaum Wellen. Also schnell Boot an der Boje festgemacht und Ausrüstung zusammengebaut und ab gings…

Das Riff ist wunderschön und sehr vielfältig. Man sieht sehr gut, dass hier nicht viele Taucher vorbeikommen. Alles noch gut intakt, kaum Beschädigungen und sogar die Rotfeuerfische haben uns neugierig begrüßt. Sie fanden die Harpune sehr spannend und man könnte meinen sie wollten sich diese anschauen. Da war es natürlich ein Leichtes diese Fische zu fangen. Unsere Behälter waren recht voll nach diesem Tauchgang.

So war für uns der Bootstauchgang mit vielen schönen Eindrücken und es hat sehr viel Spaß gemacht. Danach folgten natürlich einige Tauchgänge, die wir vom Boot aus gemacht haben. Sämtliche Tauchplätze haben wir inzwischen erforscht.

In Zukunft sind wir nun noch flexibler was das Tauchen betrifft. Seit dieser Woche haben wir endlich unsere eigenen Tauchflaschen. Damit spart man sich noch mehr Kosten und die Wege zu den Tauchbasen. Füllstationen gibt es bei uns in der Nähe. Besonders Nachttauchgänge sind so ganz einfach zu handhaben, oder wenn man ganz spontan mal schnell abtauchen will.

Wir hatten aber auch ein paar Urlauber, die sich gerne die Insel von See aus anschauen wollten. Natürlich haben wir mit ihnen Bootsausflüge der Küste entlang gemacht. Es gibt ein paar schöne Schnorchelplätze wo man nicht so einfach hinkommt, von See aus jedoch ist es ganz einfach. Zum Beispiel die Blaue Grotte. Wenn man nicht weiß wo diese ist, findet man es auch nicht von See aus. Der Spalt in die Grotte hinein ist gerade 15 – 20 cm oberhalb der Wasserlinie so, dass man normalerweise durchtauchen muss, um da hineinzukommen. Hier ein Foto mit dem Eingang in die Höhle, von außen kaum zu erkennen.

Blue Room Curacao

Ist man aber in der Höhle drin, so hat man ein beeindruckendes Farbenspiel. Besonders Nachmittags, wenn die Sonne auf die Felsen vor der Höhle strahlt.
Die Höhle ist innen etwa 15 Meter breit und im hinteren Bereich ist ein großer Stein, auf dem man bequem stehen kann. Somit muss man sich nicht über Wasser halten und kann die Fische beobachten. Da es in der Höhle etwas dunkel ist, leuchtet das Wasser vor der Höhle in den tollsten Farben. Durch das klare Wasser sieht man auch bis zum sandigen Untergrund. Für Schnorchler ist das immer wieder ein Erlebnis. Fast bei jeder Bootstour legen wir dort einen Badestop ein, um diese Höhle zu erforschen.Aber es gibt hier auch winzig kleine Strände, die nur bei Ebbe vorhanden sind. Bei Flut sind sie komplett überschwemmt. Obwohl wir hier nur wenige Zentimeter Tidenhub haben, so reicht es doch aus für diese kleinen Strandversteckspiele.Dann hatten wir auch wieder Touristen, die Wakeboard fahren ausprobiert haben. Die 11 Jährige Hanna hat es mal wieder allen gezeigt wie man sowas macht. Beim 2ten Versuch stand sie auf dem Brett als ob sie es schon immer so gemacht hat. Wir haben dann einige Runden gedreht, bis sie müde war 🙂 Es war ein Riesenspaß für alle, das glückliche Strahlen zu sehen. Das sind dann auch für uns Tage bzw. Ausflüge die besonders viel Spaß machen. So war es auch an diesem Tag, vor lauter Freude haben wir natürlich mal wieder die Kamera vergessen.Aber es gibt auch in der Karibik andere Tage. So haben wir nun auch wieder mal ein kleines Problemchen. Das Boot ist im Moment nicht einsatzbereit, weil der Trailer (Anhänger) zusammengerostet ist, besser gesagt die Achsen. Obwohl es einer für Salzwasser ist, so ist es trotz dem so passiert. Gerade noch rechtzeitig haben wir es gemerkt, denn nachdem wir die Achsen ausgebaut hatten, konnte man die eine Achse von Hand zusammenklappen 🙂 Lange hätte das sicher nicht mehr gehalten.

Damit wären wir wieder bei der Überschrift… nur ist es diesmal ein wenig andersrum. Wir hatten viele Monate viel Vergnügen, nun ist ein wenig Arbeit angesagt. Wir haben den Trailer samt Boot aufgebockt und die Achsen ausgebaut. Jetzt warten wir auf neue Achsen aus USA.

Nun, inzwischen hatten wir auch ein wenig Prominenz auf der Insel. Wie jeder sicher mitbekommen hat, war Dieter Bohlen und die von Tokio Hotel hier um für DSDS zu drehen. Angetroffen haben wir sie nicht, aber das macht auch nichts. An einem Tag war der Strand „Porto Mari“ gesperrt, wo gedreht wurde. An einem anderen Tag war es dann die Pontonbrücke (Koningin Emmabrug) in Willemstad gesperrt. Die anderen Dreharbeiten wurden, soweit wir informiert sind, am Strand des Avila Hotels gedreht, wo sie untergebracht waren.

Aber inzwischen ist wieder der normale Alltag auch hier auf der Insel eingekehrt. Man merkt, dass wieder viele Urlauber auf die Insel kommen. Die Kreuzfahrtschiffe kommen auch gleich mehrere an einem Tag. Da passiert es immer wieder, dass bis zu 5 Schiffe hier in Curacao anlegen und mehr als 10.000 Menschen die Stadtmitte überlaufen.
Aber auch viele Ferienunterkünfte füllen sich. Scheint so, dass viele der kalten Jahreszeit in Europa entfliehen wollen um noch ein wenig Sonne tanken. Auch bei uns im Villapark ist wieder viel mehr Leben. Manche Wochen trifft man hier kaum jemanden, ausser die wenigen Bauarbeiter. So wie wir informiert sind, sollen in wenigen Tagen noch einige hier eintreffen. Da wird es dann wieder recht lebendig hier 🙂

Ich habe mir mal das Bild von Bea Moedt kopiert um euch diese wunderbare Luftaufnahme zu zeigen. Hier sind 4 Kreuzfahrtschiffe zu sehen.
Willemstad, Curacao

So, ich glaube das wars dann für dieses mal.
Wir werden wieder berichten wenn es wieder etwas zu berichten gibt.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Artikel
Sonnige Grüße
Irina & Paul

 

Tauchen, Jeepsafari und aktuelles aus unserem Garten

Hallöchen,

heute haben wir mal wieder ein wenig Zeit gefunden, euch auf den aktuellen Stand zu bringen 🙂

In den vergangenen Wochen war hier mächtig viel los. Wir hatten hier Urlauber, die uns gut beschäftigt haben. Gleich vorab, es war nicht lästig und hat uns auch viel Spaß gemacht 😉

Drei von den Gästen wollten auf jeden Fall einen Tauchkurs bei Alex machen. Also packten wir das ganze Gerümpel und sind los zum Strand in Porto Mari. Dieser Strand ist für Anfänger absolut top, ganz ruhige See, sehr flach und hat auch gleich ein schönes Riff etwas weiter draußen. Genauso super ist es auch für Nichttaucher, an diesem Strand kann man wunderbar abhängen und einfach nichts tun.

Nun musste aber noch einiges an Theorie sein und so sah der Unterricht aus.

Für uns war es Teil der Divemasterausbildung, für Andere war es der erste Tauchkurs. So macht lernen auf jeden Fall Spaß 😉 Am Ende waren es dann doch 4 neue Taucher und wir beide mit unserem Kurs. Kursbedingt waren wir dann natürlich sehr viel tauchen, damit die frischgebackenen Taucher auch gleich ein wenig mehr Erfahrung sammeln konnten. Zwischen durch war natürlich auch wieder die Jagt nach Rotfeuerfischen fällig. Im Gefrierfach gab es wieder ein wenig Platz, also musste wieder Nachschub her 😉
Es ist einfach toll, wenn man mit einer Aktion gleich 2 gute Dinge macht. Einmal die Riffe von den Fischen bereinigen und gleichzeitig den eigenen Kuehlschrank füllen, und dazu macht das Ganze auch noch Spaß.

Nun, ist es bei uns aber fast urlauberfrei. So sind wir mal wieder Unterwegs gewesen nach neuen unentdeckten Tauchplätzen. Was dabei rausgekommen ist, könnt ihr nun hier sehen:

Da wir bereits alle normal zugänglichen Strände abgeklappert haben mussten wir natürlich auch mal die abgelegenen untersuchen. Zu unserem Pech hat es in der Nacht davor mächtig geregnet und so waren einige Waldwege gut überschwemmt… Aber wir hatten es uns vorgenommen, also musste man da durch… Einfach Anlauf nehmen, Augen zu und ab durch die Pfützen. Teilweise ging das ganz schön krass zu und unser Auto hatte teilweise gut zu kämpfen. Aber wir sind ohne steckenbleiben durchgekommen. So gab es quasi eine Sightseeing Tour, Jeepsafari und Tauchen in einem.
Naja, nochmal würde ich diesen Wege nicht mehr fahren, obwohl… Spaß hat es gemacht, vor allem war Irina immer wieder am kreischen 🙂 Einen neuen Tauchplatz konnten wir aber leider doch nicht finden, bzw. mit dem Einstieg hat es nicht funktioniert, und so sind wir an einen uns bekannten Strand gefahren und sind dann dort abgetaucht.

Seit wenigen Wochen besuchen wir noch einen anderen Tauchplatz. Der Strand nennt sich Playa Hundu bei San Juan (es gibt 2 Strände mit diesem Namen). An diesen Strand verirren sich sehr selten mal die Touris, weil man da mit einem normalen Auto auch nur sehr schwer hinkommt. Die Wege sind total ausgeschwemmt und selbst wir brauchen viel Anlauf und Schwung um diese Wege zu schaffen. Die letzten paar Meter legt man am besten zu Fuß zurück. Es ist sehr steil und nur loses Geröll.
Dafür ist man aber sehr oft ganz allein an diesem tollen Strand.

Nun haben wir aber ein kleine Tauchpause… Zumindest haben wir diese Woche keine Tauchgänge mehr geplant. Dazu muss unsere Ausrüstung mal wieder gewartet werden.

Neues gibt es auch aus unserem Garten.

Die Bananen reifen langsam heran und sehen schon ganz gut aus. Wir denken, dass es in wenigen Wochen soweit sein könnte, dass man sie ernten kann. So langsam kommt auch schon die gelbe Farbe heraus.

Endlich haben auch die Papayas Früchte dran. Der eine Baum hat sehr lange gebraucht und anfangs wollte es auch nicht klappen, aber nun sind kleine Papayas dran. Der zweite, viel später gepflanzt, bzw von einem Kern selbst gezogen ist inzwischen schön groß und hat schöne Früchte dran. Zwar noch alles grün, aber immerhin ist was dran 🙂

Ja, das wars auch schon im großen und ganzen. Natürlich sind wir noch mit einigen anderen Dinge beschäftigt, aber das werden wir nicht berichten.

Vielleicht noch ein wenig was zum Wetter 😉 Es ist recht warm bei Tagestemperaturen um die 33 bis 34 grad. Das Wasser ist auch sehr warm. Der Tauchcomputer zeigt teilweise 32 grad an der Oberfläche an. So bei 12 Metern Tiefe hat es noch 30 grad. In den von uns betauchten Tiefen von ca. 30 Metern war es seit Wochen schon nie unter 29 grad. Also Badewetter pur. Die Sonne scheint, das Wasser ist herrlich warm. Was braucht man mehr?  … außer Urlaub 😉

Hiermit verabschieden wir uns wieder und grüßen ganz lieb.

Bis zum nächsten mal
Sonnige Grüße
Irina & Paul

viel Action bei uns die letzten Tage…

Hallöchen,

hier kommt wieder ein Artikelchen über unsere Aktivitäten und was es so neues in Curacao gibt.

Nun, vor einigen Wochen hatten wir hier eine Frau kennen gelernt, sie lebte bei uns in der Nachbarschaft und ist auch begeisterte Taucherin. Da sie keinen Tauchbuddy hatte, ist sie immer wieder mit uns vier zum Tauchen mitgegangen. (Wie schon mal berichtet gehen wir sehr oft mit Christa und Alex (von Villa Mango) zusammen tauchen. Eigentlich immer wenn die Möglichkeit dazu besteht).

Nun, obwohl diese Frau noch nicht so eine erfahrene Taucherin war, wollte sie unbedingt auch ausprobieren, wie das mit dem Rotfeuerfischjagen funktioniert. Wir haben ihr so einen Speer in die Hand gedrückt, ihr erklärt wie man das macht und los gings. War sehr lustig anzusehen und gleichzeitig kamen Erinnerungen hoch, wie das bei uns am Anfang war.

Da hatte man plötzlich soviel zu tun und durch die Aufregung hat man automatisch ganz anders geatmet, was wiederum die Tarierung veränderte usw… Wir haben aber langsam und vorsichtig gemacht, dass keine Hektik aufkam. Es ist einfach sehr schwierig auf etwas zu zielen, wenn man sozusagen weggezogen wird. Durch die veränderte Atmung hatte man plötzlich mehr Auftrieb und so wird man automatisch nach oben gezogen. Ruhig atmen geht in diesem Moment aber nicht, weil man ja total aufgeregt ist, dass man diesen Fisch auch trifft. Naja, nach ein paar mal üben war das auch kein Thema mehr.

Ich muss sagen, dass man gerade dadurch sehr viel Tarierungskontrolle und Körperbeherrschung erlernt. Heute ist das kein Problem mehr. Wenn es sein muss, schiessen wir die Fische auch Kopfüber, quasi schwebend im Kopfstand 🙂

Jedenfalls hatten wir die letzten Wochen sehr viel Spaß zusammen und waren wirklich sehr oft unter Wasser. Da nun Alex (Tauchlehrer) fast jeden Tauchgang dabei war, hatte die Frau die Idee, nebenbei ihren Advanced Tauchkurs zu machen. Also, haben wir nebenbei mit ihr noch den Advanced Kurs gemacht. Da gehören eigentlich nur 5 spezielle Tauchgänge dazu. Unter anderem ist ein Tieftauchgang dabei, ein Nachttauchgang und noch so einige andere. Wir haben da noch einen Wracktauchgang zusammen gemacht.

Sie war so fasziniert von diesem Wrack, dass die Idee aufkam bei diesem Wrack bei Nacht zu tauchen. Ganz schön gruselig und spannend. Wenn man nur begrenzt sieht und in so einem gesunkenen Schiff rumtaucht. Gesagt, getan, also ging es los. Nachttauchgang beim Wrack. Vor dem Abtauchen war die Stimmung angespannt mit jede Menge Nervenkitzel, aber es war sehr lustig. Als wir das Wrack erreichten war die ganze Anspannung weg. Da das Schiff auf sandigem Boden liegt und es dazu noch Vollmond war, hatten wir eine relativ gute Sicht. Man konnte sehr viel auch ohne Taschenlampen erkennen. Vor lauter Freude, über den eigenen Schatten gesprungen zu sein, machte die Frau einen Handstand auf dem Bug des Schiffes. Bedingt durch die Tiefe, kann man bei diesem Wrack nicht lange verweilen, also ging es auch schon wieder langsam zurück in flacheres Gewässer.

An der Oberfläche angekommen waren alle lustig drauf, diesen Nervenkitzel erlebt zu haben. Es hat wirklich viel Spaß gemacht. Wer mal Nervenkitzel braucht, dem kann ich sowas nur empfehlen 🙂

Natürlich waren wir aber nicht nur mit Tauchen beschäftigt. Zwischendurch hatten wir mal wieder eine Bootstour mit Touristen. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht und den Gästen hat es auch sehr gut gefallen. Mit ein paar Schnorchelstops und ein wenig Wakeboard- und Wasserskifahren war der Tag sehr schnell vergangen. Einige Tage später haben wir dann selbst einen Bootsausflug gemacht ohne Gäste. Da sind dann wir dran mit Wakeboard fahren und unentdeckte Ecken ausfindig machen. Das ist übrigens hier unser Stand wo wir das Boot ins Wasser lassen.

Auch dieser Tag war einfach herrlich, mit Christa und Alex, unserer Nachbarin und sie hatte noch 2 Freunde mitgebracht. So war es eine gemischste Gruppe, wir hatten eine Menge Spaß und haben wieder neue Leute kennen gelernt. Wir sind ausgiebig Wakeboard und Wasserski gefahren, so dass es am nächsten Tag heftigen Muskelkater gab 🙂

Dann haben wir auch mal wieder ein BBQ bei uns auf der Terrasse gemacht. Es gab Hähnchenbrust-Spießchen, Rinderfilet und Rotfeuerfischfilet dazu Salate und mit Käse überbackene Kartoffeln. Lecker wars 🙂

Abends bei 28 grad auf der Terrasse sitzen ist einfach herrlich, dazu noch lecker essen und erfrischende Getränke. So lässt sich das gut aushalten 🙂

Ja, dann waren wir zwischendurch auch mal wieder im Landhaus Ascencion. Davon hatte ich, glaube ich schon mal berichtet. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es da so eine Veranstaltung mit einem Trödelmarkt, es gibt zu Essen und zu Trinken und immer wieder kommt die Band und macht Livemusik. Dieses mal haben wir für euch mal ein wenig gefilmt. Viel Spaß bei schauen des Films 🙂 Die Jungs sind immer mit Begeisterung dabei und haben sichtlich Spaß. So ist es halt in der Karibik.

Wir waren mal wieder in der Stadt unterwegs und haben da so einen alten Baum entdeckt. Seine Wurzeln haben uns sehr imponiert, also haben wir schnell ein Foto geschossen. Dieser Baum wird sogar für Wegbeschreibungen benutzt, da man hier sowas doch relativ selten in der Stadt antrifft.

Nun damit verabschieden wir uns mal wieder. Bis zum nächsten mal.

Liebe Grüße aus Curacao
Irina & Paul

Bekanntschaften, Freundschaften und so ähnliches

Hallöchen,

ich weiß, es ist lange her, als ich den letzten Artikel geschrieben habe, aber es hätte wohl eher gelangweilt, wenn ich schon wieder nur über Tauchen geschrieben hätte 🙂
Dazu kommt, dass wir wirklich sehr viel Zeit mit Tauchen verbracht haben und so natürlich weniger Zeit für andere Dinge hatten.

In den vergangenen Wochen hatten wir hier Gäste aus Deutschland. Wir hatten einiges zusammen unternommen. Weil es auch Taucher sind, waren wir zusammen tauchen gegangen an den speziellen Stränden, die kaum bekannt sind. Dafür hat man dort den Strand und das Riff für sich alleine. Die Riffe an diesen Stränden sind wunderschön.

Dann haben wir noch einige andere Leute hier kennen gelernt. Teilweise auch Taucher, mit denen wir zusammen getaucht haben. Jeden 3ten Sonntag im Monat wird hier ein Gruppentauchen veranstaltet. Da treffen sich Taucher an einem Strand und dann wird in etwas kleineren Gruppen abgetaucht. Anschliessend gibt es dann meist noch ein Zusammensitzen und bissel quatschen und sich kennen lernen.

Mit den Rotfeuerfischen haben wir hier auch einiges zu tun. Es macht zwar sehr viel Spaß nach denen zu tauchen, aber diese dann anschliessend zu reinigen, und zu filetieren ist ein riesen Geschäft. Da steht man locker 2 Stunden und darf Fische ausnehmen. Aber so ist es eben… Will man Spaß haben, artet es in Arbeit aus.

Dafür schmeckt dieser Fisch ganz gut. Wir haben schon verschiedenes ausprobiert. Mal gegrillt, dann gedünstet, gebraten, sogar eine Pizza mit Rotfeuerfisch gab es auch schon. Man kann den in allen Variationen essen. Inzwischen bekommt man diesen Fisch auch in Restaurants – ein Gericht kostet dann ca. 65,- Gulden. Warum das so teuer ist, können wir gut nachvollziehen. Zum einen kriegt man den nicht so einfach, dann kommt noch die Arbeit hinzu, bis man den ausgenommen hat. Wir können uns den Fisch zum Glück selbst holen und brauchen es nicht zu kaufen. Unsere Katze freut sich auch immer wieder, wenn wir vom Tauchen zurück sind… inzwischen kennt sie schon die Eisbox und schnuppert dann ganz hektisch dran… Sie hat es wohl begriffen, dass aus der Box leckere Fischreste kommen 🙂

Nun genug vom Tauchen… Unser kleiner Garten macht sich auch ganz gut. Die Banane hat inzwischen schöne Früchtchen dran. War sehr interessant zu beobachten wie die Früchte sich entwickelt haben. Nun hängen einige Bananen dran und reifen so vor sich hin.

Die Blüte sah ähnlich einem Maiskolben aus. Jeden Tag ging ein Blatt auf und darunter waren die kleinen Banänchen. An den Früchtchen waren nochmal kleine Blüten dran, die sehr stark geduftet haben. Das hat wiederum Fledermäuse angelockt. Jeden Abend war bei uns plötzlich reger Verkehr von den Flatterratten. Die Katze fand das natürlich auch sehr interessant und lauerte nach den kleinen.

Einmal hat sie sogar wirklich eine erwischt, hat sie wohl im Flug abgeschossen… Die lag plötzlich bei uns auf der Porch, konnte aber schnell genug wieder weg, bevor die Katze sie schnappen konnte. War lustig anzusehen wie die Katze auf einmal hektisch rum sprang.

Wir haben aber nicht nur Bananen angebaut. Papaya versucht sich gerade auch mit einer Frucht. Zumindest entwickelt sich da was und ist noch nicht abgefallen. An unserer ersten Papaya kamen  zwar immer wieder Blüten, aber zu mehr hat sie es nicht gebracht. Bei dieser ist nun eine Frucht nach der Blüte dran geblieben. Mal sehen wie das noch wird.

Die Wassermelonen machen sich auch gut. Haben schon einige geerntet und nun sind wieder einige dran. Da freuen wir uns schon, wenn die mal Erntereif sind. Das ist echte Bio Melone, und die schmecken doch ganz anders als was man so im Laden bekommt.
Ein paar Tomaten, Honigmelonen und Zucchini gibt es bei uns auch. Allerdings noch alles viel zu klein um etwas erwarten zu können. Da geht es noch darum ob die Pflanzen überhaupt durchkommen.

Der Mangobaum gibt ordentlich gas, allerdings brauchen diese Bäume ein paar Jahre bis die mal Früchte tragen. Ob wir das in diesem Haus noch erleben wissen wir nicht 🙂
Wir werden sehen 🙂

So, das wars dann mal für dieses mal.

Sonnige Grüße aus der Karibik

Irina & Paul