neues von den Insulanern

Ein Hallöchen von der Insel,

Wahnsinn, es sind schon wieder 2 Wochen um. Man merkt es kaum wie die Zeit verrinnt.

Wieder gab es einiges was wir in den Vergangenen Tagen erlebt haben.

Ich fange mal mit dem weniger interessanten Thema an. Da wir unsere letzte Bootstour etwas ungeplant beenden mussten, hatte ich ja nun einiges zu tun, um herauszufinden, was denn die Ursache für das Streiken des Motors war. Nun, wir hatten vor der Bootstour noch schnell auf der Tankstelle den Tank gefüllt und sind dann in See gestochen. Nach ca. 20 Meilen war ja der Spaß dann zuende und das Abenteuer begann 🙂 Die Rettungsaktion war interessant und wir hatten auch da unseren Spaß. Nun hatte ich mal angefangen zu schauen, wo nun das Problem war. Da es so aussah, dass der Motor zu wenig bzw. keinen Sprit bekommt war mein Verdacht bei den Benzinfiltern. Dank Youtube habe ich mir schnell mal angeschaut wie das gemacht wird und ob man etwas beachten muss. Dann habe ich die Fliter mal ausgebaut. Ja es sind 2 Filter und meiner Meinung nach mindestens 3 zuwenig für diesen Sprit hier auf der Insel 🙂 Der Erste Filter sah noch einigermaßen aus, da hätte noch was durchsickern können, aber der Feinfilter war dicht, da ging definitiv nichts mehr. Nun ging ich los zum Teilehändler, neue Filter beschaffen. Leider nicht auf Lager, also musste man bestellen, Lieferzeit 1 Woche, wenns schnell geht… Wir hatten Glück, die Teile waren wirklich nach einer Woche da. Also haben wir diese mitgenommen und sind los, neue Filter einbauen. Hat auch wunderbar geklappt. Dann haben wir versucht zu starten, es hörte sich zwar besser an, aber der Motor wollte nicht, es schien, dass etwas noch blockieren würde.

Da ich sowieso vor hatten, den Impeller (das ist das kleine Ding, was das Kühlwasser durch den Motor jagt) zu wechseln, baute ich auch gleich die Pumpe aus. Den neuen Impeller hatte ich gleich mitgenommen, da man den sowieso regelmäßig wechseln sollte.

Die Pumpe auszubauen war sehr mühsam, dass die auch so blöd verbaut sein muss…
Irgendwann hatte ich sie aber in der Hand. Der alte Impeller sah nun wirklich sehr mitgenommen aus. Also kam der neue rein und dann gings los, Pumpe wieder einbauen… Leider ist dabei aber eine Schlauchschelle gebrochen, so dass ich nun den Wasserkreislauf nicht sicher schliessen konnte. Also auch kein Testlauf möglich. Nun dürfen wir wohl die nächsten Tage in die Stadt auf die Suche nach Schlauchschellen gehen 🙂

Mein Tipp, lasst es lieber mit dem Thema Boot oder stellt euch gleich einen Mechaniker ein… selber schrauben macht zwar manchmal Spaß, aber es ist auch ziemlich anstrengend und vor allem schweißtreibend… 😉 Mal von den Verrenkungen, die da manchmal notwendig sind, ganz zu schweigen 🙂 Aber es hat auch was Gutes, man fühlt sich einige Jahre zurückversetzt, als man noch aus Spaß am Auto schrauben musste 🙂

Zwischendurch haben wir uns aber auch mit interessanten Dingen befasst, wie z.B. Tauchen. Ja entspannen muss sein 🙂 Die Tage ist es mir in den Sinn gekommen, sowas könnte man fast als Burnoutsyndrom-Therapie anbieten… Zumindest vergisst man für die Stunden alles andere um sich herum 🙂 Es ist einfach eine ganz andere Welt und nur wer sie kennt, kann es nachvollziehen 🙂
Mit der Lionfisch-Aktion hat sich noch nichts getan, da warten wir immer noch auf die bestellte Ausrüstung – auf Curacao braucht man einfach viel mehr als nur Geduld 🙂 Wer das noch üben muss, kann das hier sehr schnell lernen 🙂 „Bo ta warda“ (übersetzt: Du musst warten) ist hier ein Satz, den man gleich am Anfang lernt… 🙂 Aber warten kann auch schön sein, man muss die Zeit einfach nur mit schönen Dingen ausfüllen… Dann kann man es eine lange Zeit aushalten 😉

Nebenbei haben wir uns auch etwas mehr um den Garten gekümmert. Es macht einfach Spaß hier etwas zu pflanzen. Da steckt man einfach einen Kern in den Boden und wenige Tage später kommt schon eine kleine Pflanze, die sich langsam aber sicher zum Baum entwickelt. So auch mit unseren Papayas. Anfangs hatten wir mal eine gekauft, gepflanzt und seit dem warten wir auf Früchte… immer schön gießen und dann warten was passiert 🙂 Aber wir haben auch einfach mal ein paar Kerne aus einer Reifen Frucht einfach in den Boden gesteckt und siehe da, es sind inzwischen auch kleine Bäumchen geworden. Genauso auch unser kleiner Mangobaum. Einfach den Kern in die Erde und nun steht ein kleiner ca. 30 cm hoher Baum 🙂 Auch die Bananen sind eine Freude. Als wir die erste gepflanzt hatten, war die so winzig. Damals hofften wir, dass sie es überhaupt packt, nun ist es ein Baum, der bereits zum Hausdach reicht (siehe Fotos) 🙂 Voller Begeisterung haben wir jetzt spontan noch 5 weitere Bananenbäumchen gepflanzt. Noch sind sie klein, aber sie geben mächtig gas. Jede Woche kommt ein neues Blatt heraus, da kann man schön beobachten wie sich die Bäume entwickeln 🙂

Ich habe euch mal ein paar Bilder von den Pflanzen gemacht. Viele sind noch klein, aber es geht ja in erster Linie um den Spaß und den haben wir auf jeden Fall 🙂 Viel Spaß beim Bilder gucken 🙂

 

So, das wars auch schon wieder.

Viele Grüße von der Insel
Irina & Paul

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