Bekanntschaften, Freundschaften und so ähnliches

Hallöchen,

ich weiß, es ist lange her, als ich den letzten Artikel geschrieben habe, aber es hätte wohl eher gelangweilt, wenn ich schon wieder nur über Tauchen geschrieben hätte :)
Dazu kommt, dass wir wirklich sehr viel Zeit mit Tauchen verbracht haben und so natürlich weniger Zeit für andere Dinge hatten.

In den vergangenen Wochen hatten wir hier Gäste aus Deutschland. Wir hatten einiges zusammen unternommen. Weil es auch Taucher sind, waren wir zusammen tauchen gegangen an den speziellen Stränden, die kaum bekannt sind. Dafür hat man dort den Strand und das Riff für sich alleine. Die Riffe an diesen Stränden sind wunderschön.

Dann haben wir noch einige andere Leute hier kennen gelernt. Teilweise auch Taucher, mit denen wir zusammen getaucht haben. Jeden 3ten Sonntag im Monat wird hier ein Gruppentauchen veranstaltet. Da treffen sich Taucher an einem Strand und dann wird in etwas kleineren Gruppen abgetaucht. Anschliessend gibt es dann meist noch ein Zusammensitzen und bissel quatschen und sich kennen lernen.

Mit den Rotfeuerfischen haben wir hier auch einiges zu tun. Es macht zwar sehr viel Spaß nach denen zu tauchen, aber diese dann anschliessend zu reinigen, und zu filetieren ist ein riesen Geschäft. Da steht man locker 2 Stunden und darf Fische ausnehmen. Aber so ist es eben… Will man Spaß haben, artet es in Arbeit aus.

Dafür schmeckt dieser Fisch ganz gut. Wir haben schon verschiedenes ausprobiert. Mal gegrillt, dann gedünstet, gebraten, sogar eine Pizza mit Rotfeuerfisch gab es auch schon. Man kann den in allen Variationen essen. Inzwischen bekommt man diesen Fisch auch in Restaurants – ein Gericht kostet dann ca. 65,- Gulden. Warum das so teuer ist, können wir gut nachvollziehen. Zum einen kriegt man den nicht so einfach, dann kommt noch die Arbeit hinzu, bis man den ausgenommen hat. Wir können uns den Fisch zum Glück selbst holen und brauchen es nicht zu kaufen. Unsere Katze freut sich auch immer wieder, wenn wir vom Tauchen zurück sind… inzwischen kennt sie schon die Eisbox und schnuppert dann ganz hektisch dran… Sie hat es wohl begriffen, dass aus der Box leckere Fischreste kommen :)

Nun genug vom Tauchen… Unser kleiner Garten macht sich auch ganz gut. Die Banane hat inzwischen schöne Früchtchen dran. War sehr interessant zu beobachten wie die Früchte sich entwickelt haben. Nun hängen einige Bananen dran und reifen so vor sich hin.

Die Blüte sah ähnlich einem Maiskolben aus. Jeden Tag ging ein Blatt auf und darunter waren die kleinen Banänchen. An den Früchtchen waren nochmal kleine Blüten dran, die sehr stark geduftet haben. Das hat wiederum Fledermäuse angelockt. Jeden Abend war bei uns plötzlich reger Verkehr von den Flatterratten. Die Katze fand das natürlich auch sehr interessant und lauerte nach den kleinen.

Einmal hat sie sogar wirklich eine erwischt, hat sie wohl im Flug abgeschossen… Die lag plötzlich bei uns auf der Porch, konnte aber schnell genug wieder weg, bevor die Katze sie schnappen konnte. War lustig anzusehen wie die Katze auf einmal hektisch rum sprang.

Wir haben aber nicht nur Bananen angebaut. Papaya versucht sich gerade auch mit einer Frucht. Zumindest entwickelt sich da was und ist noch nicht abgefallen. An unserer ersten Papaya kamen  zwar immer wieder Blüten, aber zu mehr hat sie es nicht gebracht. Bei dieser ist nun eine Frucht nach der Blüte dran geblieben. Mal sehen wie das noch wird.

Die Wassermelonen machen sich auch gut. Haben schon einige geerntet und nun sind wieder einige dran. Da freuen wir uns schon, wenn die mal Erntereif sind. Das ist echte Bio Melone, und die schmecken doch ganz anders als was man so im Laden bekommt.
Ein paar Tomaten, Honigmelonen und Zucchini gibt es bei uns auch. Allerdings noch alles viel zu klein um etwas erwarten zu können. Da geht es noch darum ob die Pflanzen überhaupt durchkommen.

Der Mangobaum gibt ordentlich gas, allerdings brauchen diese Bäume ein paar Jahre bis die mal Früchte tragen. Ob wir das in diesem Haus noch erleben wissen wir nicht :)
Wir werden sehen :)

So, das wars dann mal für dieses mal.

Sonnige Grüße aus der Karibik

Irina & Paul

 

huch, wie die Zeit vergeht…

Hallo,

wir melden uns wieder mit einem Bericht. Bin schon wieder im Verzug, ich habs gemerkt :) Aber das hatte auch seine Gründe, wir waren nämlich sehr viel unterwegs und da kommt man einfach nicht dazu, etwas zu schreiben…

Nun aber eins nach dem anderen:

Endlich gab es Fortschritte mit den Papieren. Das hat den einen positiven Effekt, dass wir nun sämtliche Kautionen wieder zurück holen konnten. Dazu muss man aber verschiedene Adressen abfahren und den Leute erklären, dass man seine Kaution zurück haben will. Soweit hat das auch schon funktioniert, bis auf einen Fall, da wird noch dran gearbeitet.

Dann gab es noch eine Überraschung: Ich habe endlich mein Funkerzeugnis bekommen. Die Prüfung war am 17.November… um dieses kleine Kärtchen zu drucken haben die Leutchen hier ganze 9 Monate gebraucht :) Nunja, ich war darauf nicht angewiesen, aber wenn man es wirklich dringend gebraucht hätte… Da ist schon extrem viel Geduld nötig :)

Als Entschädigung für die Warterei nutzen wir die Gelegenheiten und Wartezeiten für die interessanten Dinge, die man so auf Curacao machen kann.
Als bekanntes Taucherparadies mit wunderschönen Riffen macht es geradezu süchtig nach weiteren Tauchgängen. Wir haben einige Riffe bereits mehrfach abgetaucht und sind immer wieder fasziniert von der schönen Unterwasserwelt. Zwar sind wir auch oft dabei, die Riffe von den Rotfeuerfischen zu “befreien”, aber natürlich nicht nur. Auch ohne Harpune macht tauchen sehr viel Spass. Inzwischen haben wir schon so viele Fische rausgeholt, dass wir wohl für Wochen nur noch Fisch essen müssten :) Da es aber so viel Spass macht, haben wir dennoch weiter gejagt und es an Freunde verschenkt. Teilweise aber auch schon verkauft.
Manchmal ist es ein lukratives Geschäft, den Fisch zu verkaufen. Da hat man keine Arbeit damit zu Hause und kann sich für das Geld fast doppelt soviel Hähnchenbrüstchen kaufen :)

Unsere weiteren Aktivitäten sind aber auch sehr entspannend. Hin und wieder machen wir Ausflüge mit dem Boot. Entlang der Küste, hin und wieder mit Urlaubern, die auch immer wieder viel Spass haben. Die meisten versuchen es mit Wasserski und Wakeboard. Und immer wieder sieht man glückliche Gesichter, die es wirklich schaffen auf einem Brett übers Wasser zu fegen. Vor allem die Erinnerungen tragen sie einige Tage mit sich :) Der Muskelkater erinnert sie noch Tage danach an den Spass auf dem Wasser :)
Aber so ist es halt – alles hat seinen Preis :)
Hier haben wir euch noch ein paar Fotos von der Küste Curacaos

und hier noch eins…

und hier noch ein kleiner Strand, kaum zu erkennen und auch nur bei Ebbe vorhanden… Bei Flut bzw Hochwasser sieht man den nicht…

Unser Garten ist auch am gedeihen… die Bäumchen wachsen schön und unsere Banane hat nun endlich die Blüte bekommen, wo dann später die Bananen dran sein sollen. Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir die geplanzt, nun ist es endlich soweit…

Diese dicke “Knolle” in der Mitte ist die Blüte… wir werden euch weitere Bilder reinstellen, sobald man mehr erkennen kann.

Nun soll es aber für diesmal reichen… weiteres kommt bald :)

Sonnige Grüße aus der Karibik
Irina & Paul

etwas nass die letzten Tage…

Hallo und sonnige Grüße aus Curacao,

wir melden uns mal wieder mit einem kurzen Zwischenbericht was es bei uns so aktuelles gibt.

Eigentlich ist es ja nicht neu, aber dennoch vielleicht interessant. Die letzten Tage waren wir sehr oft tauchen gewesen und natürlich auch sehr oft auf der Jagt nach den Rotfeuerfischen. Die Rotfeuerfische sind durch gewisse Umstände in die Karibik eingeschleppt worden. Ihren genauen Weg kann man wohl nicht mehr feststellen, aber sie sind auf jeden Fall da und zwar in großen Mengen. Das Problem mit diesen Fischen ist, dass sie alles wegfressen, was denen vor die Nase kommt. Und das weit größere Problem ist, dass diese Fische hier keine natürlichen Feinde haben, oder so wenige, dass es kaum zu merken ist. Jedenfalls breiten sie sich hier sehr schnell aus und säubern die Riffe, so dass die vielen anderen Kleinfische keine Chance haben, sich normal zu vermehren. Damit wäre der biologische Kreislauf stark gefährdet und mit der Zeit wären die Riffe bei weitem nicht mehr so schön wie heute.

Glücklicherweise hat man auf Curacao das Problem erkannt und geht massiv gegen diese Invasion vor. Inzwischen wurden teilweise Lizenzen vergeben, die es erlauben, eine Harpune bzw. einen Spieß mit sich zu führen und diese Fische zu jagen. Dazu werden hin und wieder Veranstaltungen durchgeführt bei denen es speziell um die Bekämpfung dieser Fische geht.
Um das Ausmaß etwas besser verstehen zu können, will ich ein paar Zahlen nennen. Am letzten Wochenende war ein Wettbewerb veranstaltet worden bei dem es genau um diese Sache ging. Mitgemacht haben 11 Taucher, getaucht wurde 2 mal täglich an beiden Tagen, also jeder Taucher 4 Tauchgänge. An diesen 2 Tagen wurden 1570 Fische harpuniert und aus dem Wasser befördert. Dazu muss man wissen, dass diese Fische leider sehr schlau sind und relativ schnell merken, wenn man denen hinterher ist. Dass dennoch so viele gefangen wurden macht deutlich, dass es da recht viele gibt.

Wir haben bei diesem Wettbewerb nicht mitgemacht, aus verschiedenen Gründen. Dafür gehen wir selbst auf die Jagt und holen uns diese Fische zum Essen. :) So waren wir auch die letzten Tage recht oft Unterwasser unterwegs. Obwohl wir noch nicht so geübte Jäger sind, haben wir doch schon einige raus bekommen. Hier haben wir ein Foto, wie wir bewaffnet aussehen :)

Weil diese Fische auch gut schmecken, werden die schön filetiert und dann entsprechend zubereitet, je nach dem wie es uns gerade einfällt. Und so sehen die rohen Filets aus:

Natürlich freut sich auch unsere Katze, denn auch für sie fällt immer ein bißchen was ab. Während wir die Fische fertig machen, haut sie sich auch den Bauch voll und danach gehts zufrieden in die Kiste. Allerdings hätte ich da schon eine bequemere Haltung gefunden… naja, ihr scheint es so zu gefallen. :)

Neulich hatten wir mal einen ganz seltenen Gast bei uns im Garten. Am Meer gibt es zwar viele von diesen Lebewesen, aber soweit weg vom Strand ist uns sowas noch nicht begegnet – ein Einsiedlerkrebs. Auch gleich sein ganzes Haus dabei… Wenn der noch ein gelbes Nummernschild gehabt hätte, wärs wohl ein echter Holländer… :)

Eigentlich wollten wir den an einen Strand zurückbringen, aber bis wir uns versahen, hat er wohl einen neuen Campingplatz gefunden… So sah das Tierchen aus…

Am letzten Wochenende waren wir aber auch mal wieder mit unserem Boot unterwegs. Nach dem nun alles repariert war, wollten wir noch eine Testfahrt machen. So haben wir das ein wenig verbunden und haben ein paar Freunde mitgenommen und gleich noch jede Menge Angelzubehör und sind losgefahren. Das Boot funktioniert nun wieder einwandfrei und es hat auch allen viel Spaß gemacht. Gefangen haben wir nichts – das machen wir doch lieber mit Harpune. Damit sind wir effektiver :)
Danach sind wir noch ein wenig Wasserski und Wakeboard gefahren bis jeder, der wollte seinen Muskelkater hatte und dann gings auch schon wieder zurück an den Strand, wo das Auto und der Anhänger stand. So war dann auch dieser Tag sehr entspannend und lustig gewesen. Hier noch ein Foto von einem unsrer vielen schönen Stränden…

Nun haben wir beschlossen die Tauchausbildung zum Divemaster zu machen. Die erforderlichen Tauchgänge haben wir schon seit einiger Zeit und nun bietet sich auch die Gelegenheit dieses zu machen. So werden wir die nächsten Wochen wieder etwas mehr mit lernen zubringen dürfen :)

Sonst gab es nicht viel neues bzw berichtenswertes. Wir werden wieder berichten, wenn es weitere interessante Dinge gibt.

Bis dahin, wünschen wir alles Gute und schicken euch
Sonnige Grüße

Irina & Paul

 

 

ein Jahr Curacao

Ein Hallöchen von der Insel

Wir nehmen den heutigen Tag zum Anlass und schreiben einen neuen Artikel.
Heute vor einem Jahr haben wir in Deutschland alle Zelte abgebrochen und sind nach Curacao gezogen. Nun ist ein ganzes Jahr vergangen – Wahnsinn wie schnell die Zeit verging.

Es war für uns eine sehr spannende Zeit mit so einigen Abenteuern. Aber wir haben auch sehr viel in diesem Jahr gelernt. Allein der Umgang mit der Mentalität der Insulaner hat uns einige Wochen beschäftigt. Inzwischen können wir soweit sagen, dass wir damit ganz gut zurecht kommen und ganz gut damit leben können.

Es gab in diesem Jahr einige spannende Stunden, einige Enttäuschungen verschiedenster Art, aber auch doch viel mehr glückliche Momente, so war es insgesamt doch eine sehr schöne Zeit (und ist es immer noch).

Viel gelernt haben wir gerade im Umgang mit sogenannten Helfern, besonders so manchem Europäer. Menschen die viel plappern, aber nichts auf die Reihe kriegen. Was sich leider negativ ausgewirkt hat und so manchen Verlust mit sich gebracht hat.

An dieser Stelle ein Tipp an Auswanderer: Nicht jeder Kontakt und Helfer ist wirklich eine Hilfe. Wir mussten leider auch, dank solcher Helfer, einige Verluste in Kauf nehmen.
Aber so lernt man eben und so merkt man auch relativ schnell, mit wem man den Kontakt pflegen sollte und welchen man besser meidet.

In diesem Jahr haben wir viele Menschen kennengelernt, aber nur mit wenigen ist der Kontakt erhalten geblieben

Wir haben diesen Schritt jedenfalls noch keinen Tag bereut. Wenn man diesem ganzen Stress entflieht und so ein neues Leben erstmal auf sich wirken lässt, wird man sehr schnell merken, was wirkliche Lebensqualität ist. Wir wollen jedenfalls freiwillig nie wieder nach Deutschland zurück. Dazu gefällt es uns viel zu sehr auf dieser kleinen Insel.

Wir konnten diese tolle Zeit gut nutzen und haben unsere Tauchausbildung ausgeweitet. Dies gibt uns wiederum mehr Sicherheit beim Tauchen und es hat sehr viel Spass gemacht.
Mit einigen netten Gästen haben wir auch einige Bootsausflüge gemacht. Dies war für uns jedes mal ein sehr schönes Erlebnis, mit viel Spass und so konnten wir natürlich auch einige nette Menschen kennen lernen. Natürlich hatten wir so auch den Spass beim Wassersport :)

 

Inzwischen hat sich auch einiges getan, sodass wir nun auch mit viel Spannung auf die nächsten Monate blicken. Manches sieht vielversprechend aus, wir werden sehen was daraus wird. Für uns bleibt es jedenfalls erstmal spannend und abenteuerlich.
Aber auch sonst sieht man auf dieser Insel so einige Entwicklungen, die sehr vielversprechend sind – wir hoffen, dass davon auch einiges umgesetzt wird und nicht beim Rohbau stehen bleibt :)

Wir werden jedenfalls auch in Zukunft berichten, wenn es interessantes zu berichten gibt.
Wir wünschen alles Gute und schicken liebe Grüße

Irina & Paul

Tauchen, ernten und was sonst so Spaß macht

Ein Hallöchen von den Insulanern,

wir sind wieder voll im paradiesischen Leben angekommen. Die Reise nach Europa hatte uns ein wenig mitgenommen, aber nun sind wir seit einigen Tagen wieder in unserem Alltag voll drin.
Jetlag war dieses mal kaum zu merken, so viel uns die Zeitumstellung sehr einfach. Viel mehr gab es zu tun, durch die 3 wöchige Abwesenheit. Der Garten musste wieder in Ordnung gebracht werden. Der Pool war recht schmutzig geworden und es gab sämtliches zu erledigen.

Aber es macht ja auch viel Spaß z.B. im Garten zu wühlen, die Pflanzen zu beobachten, neue zu pflanzen und natürlich auch zu ernten. So konnten wir gleich nach unserer Ankunft 2 riesen Wassermelonen ernten. So was von lecker und süß, haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Vor allem weiß man ganz genau, dass da nichts gespritzt wurde – alles echt Bio :)

Nun, die 2 Melonen haben wir inzwischen vertilgt, ohne Chemie ist das Zeug ja auch nicht so lange haltbar, also mussten wir uns ranhalten :) Aber nun wächst die nächste Melone heran. Die benötigt zwar noch ein paar Tage, aber wir freuen uns schon, diese zu ernten. Es ist nämlich eine Riesenmelone. Sie ist jetzt schon 49 cm lang. Wir sind schon gespannt, wie viel Kilo sie auf die Wage bringen wird :) Wenn es soweit ist, werden wir euch natürlich wieder berichten :) Hier schon mal ein Foto von dem Prachtexemplar.

 

Unsere weiteren Aktivitäten waren die letzten Tage sehr oft unter Wasser. Am 17.06. waren wir mit einer Gruppe Taucher zusammen tauchen. Man trifft sich jeden dritten Sonntag im Monat zum gemeinsamen Tauchen und Kennenlernen. Nun durften wir auch einige neue Leute kennen lernen und hatten auch da viel Spaß. Christa und Alex hatten uns von diesem Event berichtet und uns gleich mitgenommen. Übrigens vermietet Christa auch eine Unterkunft. Auf http://villa-mango-curacao.com kann man näheres erfahren.
Hier noch ein Foto von diesem Tag.

Ne, das ist nicht Kaffee in den Bechern. Alex hat eine Suppe gekocht nach venezuelanischem Rezept. War sehr lecker und sehr willkommen nach so einem Tauchgang :) Die Becher eigneten sich einfach gut für die Suppe ;)

Weitere Aktivitäten in dieser Woche waren auch hauptsächlich tauchen mit ein wenig Lionfische (Rotfeuerfische) jagen. Dabei waren wir zwar nur mäßig erfolgreich, aber immerhin haben wir einige Erfahrungen gesammelt und unsere Ausrüstung etwas modifiziert. Nächste Woche werden wir dann wohl erneut auf die Jagd gehen.

So, das wars auch schon wieder für dieses mal. Wir melden uns demnächst mit einem neuen Bericht.

Bis dahin Liebe Grüße und machts gut
Irina & Paul

neues von den Insulanern

Hallo,

wir melden uns mal wieder mit einem Bericht.

Die letzten 3 Wochen waren recht stressig. Grund dafür war unsere Europareise. Einige Tage waren wir in Deutschland und dann noch eine Woche in Kroatien zum Segeln.

Ganz besonders aufgefallen war uns der Stress, der so unter der Menschheit herrscht. Sowas waren wir nicht mehr gewohnt und da fällt einem sowas besonders schnell auf. Schon auf dem Flughafen in Düsseldorf merkte man die Motivationslosigkeit und die Unzufriedenheit der Menschen. Einerseits gut verständlich, andererseits sehr schade. Diese Lebensqualität ist wirklich nicht erstrebenswert, finde ich. Danach gab es die nächste Erfahrung auf der Autobahn – soviel Blech auf einem Haufen ist der Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass es nach knapp einem Jahr so fremd wirken kann. Schließlich waren wir ja selbst lange Zeit in diesem Kreislauf und somit war es für uns nicht mehr wahrnehmbar. Allein der Verkehr löst schon einen gewissen Stress aus, den man wohl nur im Unterbewusstsein wahrnimmt.

Naja, zum Glück hatten wir aber nicht nur den Deutschlandaufenthalt. Zwischendurch durften wir noch eine Woche auf einem Schiff in Kroatien erleben und von einer Bucht in die andere Segeln. Eine tolle und sehr nette Crew sorgte für eine super tolle Stimmung an Bord. Immer wieder durften wir Delfine erblicken. An einem Tag gab es fast eine Stunde private Delfinshow für uns ganz allein. Diese Tage waren sehr schön und wir haben jeden Tag genossen. Hier ein paar Fotos vom Segeltörn.

Nun sind wir aber wieder auf der wunderschönen Insel Curacao angekommen. Auch hier gab es einige Veränderungen, von denen ich jetzt nicht berichten möchte. Unser Flug von Stuttgart über Düsseldorf nach Curacao war recht angenehm. Trotz der Wartezeiten ging die Zeit recht schnell. Der Flug war sehr angenehm. Airberlin hat hier mächtig was an Service geboten. Schon auf dem Flug nach Deutschland waren wir sehr überrascht von dem guten Service und beim Rückflug wieder – echt super. So vergeht die Zeit recht flott. Das Essen war super und es gab jede Menge zu trinken, alles kostenlos. Wenn man wollte hätte man auch Sekt und Wein bekommen können. Kaffee, Tee und sämtliche Softdrinks gab es auch soviel man wollte. Wir können Airberlin auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Preise sind super und der Service nicht zu vergleichen mit sämtlichen anderen Airlines, mit denen wir bisher geflogen sind.

Zuhause angekommen fühlten wir uns gleich wieder wohl. Alles war fast so wie wir es verlassen hatten. Nur die Pflanzen haben mächtig gas gegeben. Eine Wassermelone mussten wir nun leider wegschmeißen, weil sie überreif war und direkt aufgeplatzt ist. Dafür haben wir aber zwei weitere geerntet. Mit 10,3 und 8,5 Kilo sehen sie sehr viel versprechend aus. Die größere mussten wir auch gleich anschneiden, weil sie sonst nicht in Kühlschrank passt. Natürlich haben wir die gleich probiert. Selten gab es so leckere Wassermelonen, dazu noch aus eigenem Anbau :) Sowas macht echt Spaß, wenn man ein paar Kerne in die Erde wirft und nur wenige Wochen später solche Melonen ernten kann :) Hier noch ein Foto von den Prachtexemplaren.

So, nun soll es für heute reichen. Will euch nicht zu neidisch machen ;) Wir werden demnächst wieder einen Bericht verfassen, und euch über die Aktivitäten auf Curacao informieren

Liebe Grüße
Irina & Paul

kurzer Zwischenbericht…

Hallöchen,

wir melden uns mal wieder von der Insel. Da es für die nächsten 3 Wochen eine Sendepause geben wird, möchten wir noch davor einen kurzen Bericht verfassen.

Interessantes gab es bei uns nicht allzuviel, aber doch ein wenig lustiges.

Wir mussten mit unserem Auto zum TÜV. Das macht man hier auch alle 2 Jahre. Nun war es bei unserem Auto fällig. Sowas mal miterlebt zu haben ist einfach toll. Man fährt da einfach mal hin, macht einen Termin (ohne ging es definitiv nicht). Dann bezahlt man seine Gebühr und darf sich in die lange Schlange einreihen… Wenn soviele Autos beim deutschen TÜV anstehen würden, wären die Tage beschäftigt…

Nun, hier geht sowas aber sehr flott. Irgendwann, so nach ca. 30 Minuten, waren wir dann an der Reihe. Man fährt in die Halle rein, dann wird schnell ein Lichtertest gemacht und kurz die Hupe kontrolliert. Die Hupe ist hier sehr wichtig… Anschliessend folgt ein Bremsentest und der geht folgendermaßen. In der Halle kurz beschleunigen und eine Vollbremsung hinlegen. Wenn es gequietscht hat, hat man den Test bestanden. Dann wird noch schnell die Fahrzeugnummer geprüft und das wars. TÜV somit erledigt. Dann geht man wieder vor an den Schlater und holt sein Formular ab mit der neuen Karte, die als Bestätigung dient, dass man nun wieder 2 Jahre die Straßen unsicher machen kann :)

Obwohl genügen Bremsentestanlagen und Hebebühnen vorhanden sind, kommen diese nur dann zum Einsatz, wenn das Auto schon optisch quasi auseinanderfällt…

Ein weiteres Highlight gab es diese Woche, beim tauchen. Wir hatten nun die Möglichkeit mal bei einer Lionfischjagt mitzumachen. Ausgestattet mit den entsprechenden Ausrüstungen ging es ab. In Tiefen zwischen 12 und 25 Metern haben wir ein wenig aufgeräumt. Da uns noch die Erfahrung fehlt haben wir 13 Fische fangen können, aber es hat sehr viel Spass gemacht und es war seeeeehr lecker. Diese Aktion wird sobald wie möglich wiederholt. Und so sah das Ergebnis aus:

Rotfeuerfisch

Nun ist aber erstmal eine kleine Pause drin. In ca 3 Wochen werden wir dann über weiteres berichten.

Bis dahin wünschen wir alles Gute, viel Glück und macht es gut

Liebe Grüße
Irina & Paul

 

neues von den Insulanern

Ein Hallöchen von der Insel,

Wahnsinn, es sind schon wieder 2 Wochen um. Man merkt es kaum wie die Zeit verrinnt.

Wieder gab es einiges was wir in den Vergangenen Tagen erlebt haben.

Ich fange mal mit dem weniger interessanten Thema an. Da wir unsere letzte Bootstour etwas ungeplant beenden mussten, hatte ich ja nun einiges zu tun, um herauszufinden, was denn die Ursache für das Streiken des Motors war. Nun, wir hatten vor der Bootstour noch schnell auf der Tankstelle den Tank gefüllt und sind dann in See gestochen. Nach ca. 20 Meilen war ja der Spaß dann zuende und das Abenteuer begann :) Die Rettungsaktion war interessant und wir hatten auch da unseren Spaß. Nun hatte ich mal angefangen zu schauen, wo nun das Problem war. Da es so aussah, dass der Motor zu wenig bzw. keinen Sprit bekommt war mein Verdacht bei den Benzinfiltern. Dank Youtube habe ich mir schnell mal angeschaut wie das gemacht wird und ob man etwas beachten muss. Dann habe ich die Fliter mal ausgebaut. Ja es sind 2 Filter und meiner Meinung nach mindestens 3 zuwenig für diesen Sprit hier auf der Insel :) Der Erste Filter sah noch einigermaßen aus, da hätte noch was durchsickern können, aber der Feinfilter war dicht, da ging definitiv nichts mehr. Nun ging ich los zum Teilehändler, neue Filter beschaffen. Leider nicht auf Lager, also musste man bestellen, Lieferzeit 1 Woche, wenns schnell geht… Wir hatten Glück, die Teile waren wirklich nach einer Woche da. Also haben wir diese mitgenommen und sind los, neue Filter einbauen. Hat auch wunderbar geklappt. Dann haben wir versucht zu starten, es hörte sich zwar besser an, aber der Motor wollte nicht, es schien, dass etwas noch blockieren würde.

Da ich sowieso vor hatten, den Impeller (das ist das kleine Ding, was das Kühlwasser durch den Motor jagt) zu wechseln, baute ich auch gleich die Pumpe aus. Den neuen Impeller hatte ich gleich mitgenommen, da man den sowieso regelmäßig wechseln sollte.

Die Pumpe auszubauen war sehr mühsam, dass die auch so blöd verbaut sein muss…
Irgendwann hatte ich sie aber in der Hand. Der alte Impeller sah nun wirklich sehr mitgenommen aus. Also kam der neue rein und dann gings los, Pumpe wieder einbauen… Leider ist dabei aber eine Schlauchschelle gebrochen, so dass ich nun den Wasserkreislauf nicht sicher schliessen konnte. Also auch kein Testlauf möglich. Nun dürfen wir wohl die nächsten Tage in die Stadt auf die Suche nach Schlauchschellen gehen :)

Mein Tipp, lasst es lieber mit dem Thema Boot oder stellt euch gleich einen Mechaniker ein… selber schrauben macht zwar manchmal Spaß, aber es ist auch ziemlich anstrengend und vor allem schweißtreibend… ;) Mal von den Verrenkungen, die da manchmal notwendig sind, ganz zu schweigen :) Aber es hat auch was Gutes, man fühlt sich einige Jahre zurückversetzt, als man noch aus Spaß am Auto schrauben musste :)

Zwischendurch haben wir uns aber auch mit interessanten Dingen befasst, wie z.B. Tauchen. Ja entspannen muss sein :) Die Tage ist es mir in den Sinn gekommen, sowas könnte man fast als Burnoutsyndrom-Therapie anbieten… Zumindest vergisst man für die Stunden alles andere um sich herum :) Es ist einfach eine ganz andere Welt und nur wer sie kennt, kann es nachvollziehen :)
Mit der Lionfisch-Aktion hat sich noch nichts getan, da warten wir immer noch auf die bestellte Ausrüstung – auf Curacao braucht man einfach viel mehr als nur Geduld :) Wer das noch üben muss, kann das hier sehr schnell lernen :) “Bo ta warda” (übersetzt: Du musst warten) ist hier ein Satz, den man gleich am Anfang lernt… :) Aber warten kann auch schön sein, man muss die Zeit einfach nur mit schönen Dingen ausfüllen… Dann kann man es eine lange Zeit aushalten ;)

Nebenbei haben wir uns auch etwas mehr um den Garten gekümmert. Es macht einfach Spaß hier etwas zu pflanzen. Da steckt man einfach einen Kern in den Boden und wenige Tage später kommt schon eine kleine Pflanze, die sich langsam aber sicher zum Baum entwickelt. So auch mit unseren Papayas. Anfangs hatten wir mal eine gekauft, gepflanzt und seit dem warten wir auf Früchte… immer schön gießen und dann warten was passiert :) Aber wir haben auch einfach mal ein paar Kerne aus einer Reifen Frucht einfach in den Boden gesteckt und siehe da, es sind inzwischen auch kleine Bäumchen geworden. Genauso auch unser kleiner Mangobaum. Einfach den Kern in die Erde und nun steht ein kleiner ca. 30 cm hoher Baum :) Auch die Bananen sind eine Freude. Als wir die erste gepflanzt hatten, war die so winzig. Damals hofften wir, dass sie es überhaupt packt, nun ist es ein Baum, der bereits zum Hausdach reicht (siehe Fotos) :) Voller Begeisterung haben wir jetzt spontan noch 5 weitere Bananenbäumchen gepflanzt. Noch sind sie klein, aber sie geben mächtig gas. Jede Woche kommt ein neues Blatt heraus, da kann man schön beobachten wie sich die Bäume entwickeln :)

Ich habe euch mal ein paar Bilder von den Pflanzen gemacht. Viele sind noch klein, aber es geht ja in erster Linie um den Spaß und den haben wir auf jeden Fall :) Viel Spaß beim Bilder gucken :)

 

So, das wars auch schon wieder.

Viele Grüße von der Insel
Irina & Paul

Die Unterwasserwelt und ihre Reize

Hallo,

wir melden uns mal wieder mit einem neuen Artikel. Schon wieder sind 2 Wochen vergangen und wir hatten einige interessante Dinge erlebt.

Ich fange mal mit unseren üblichen Aktivitäten an :)

Natürlich waren wir mal wieder Tauchen, einige male. Wieder gab es interessantes zu sehen. Rochen, Schildkröten und diesmal sogar ein Seepferdchen. Lange hat es gedauert, bis wir es endlich gefunden haben, aber nun kennen wir die Stelle wo es wohnt. Bei unseren letzten 2 Tauchgängen haben wir dem schönen Tierchen einen kurzen Besuch abgestattet um nachzusehen ob es noch wohl auf ist. Es macht einfach viel Spaß, so das leben der Unterwasserwelt anzusehen. Neben dem Seepferdchen wohnt ein kleiner aber sehr frecher Fisch. Sieht auch sehr schön aus, aber er hat es faustdick hinter den Ohren. Wenn man zu lange an dieser Stelle bleibt, wird er ganz Nervös und fängt an den Eindringling zu attackieren. Dabei ist es ihm egal, mit wem er sich da anlegt. Wenn man bedenkt, dieser Fisch ist maximal 5 cm groß. Umso mehr muss man über seinen Mut staunen.
Erst schwimmt er einen kleinen Bogen und schaut ganz nervös den Eindringling an, dann geht es ganz schnell, er dreht sich um und rast in vollem Tempo auf den Fremdling zu. Anfangs habe ich den weniger beachtet, war total auf das Seepferdchen konzentriert, als er mir gegen meine Hand gedonnert hat. Natürlich habe ich dann diesem kleinen mehr Beachtung geschenkt und den genauer beobachtet.
Ich bin aber trotz dem an der Stelle so geblieben und habe gewartet was nun passieren wird. Der kleine hat nur nochmal geschaut, Fremdling immer noch da, also wieder Anlauf nehmen und voll karacho in die Hand. Naja. man merkt es schon sehr gut, wenn er da einschlägt :)

Ich wollte den kleinen nicht unnötig stressen und bin dann natürlich weg. Da kam er noch einige Zentimeter hinterher um zu schauen ob ich denn nun wirklich sein Revier verlasse. Dann ist er wieder zurück an seine Stelle und hat weiter genau beobachtet, wer als nächstes vorbei kommt. Ob der bei den Lionfischen auch so frech ist… :) Ich glaube die schnappen den weg, bevor er es überhaupt merkt…
Genau aus diesem Grund habe ich mir jetzt auch eine Harpune bestellt und dann geht es los, Lionfische jagen. Bin mal gespannt, wie das klappen wird. Die Fische breiten sich hier extrem schnell aus, weil sie keine natürlichen Feinde haben. Obwohl es hier schon professionelle Jäger gibt, die täglich um die 100 Fische rausholen nehmen diese dennoch rasant zu. Man hat festgestellt, dass die in einer Tiefe von bis zu 200 Metern angesiedelt sind, somit für Tauchen nicht erreichbar. Das garantiert wiederum den endlosen Nachschub an Lionfischen.

Die letzten Tage hatten wir aber auch mal wieder einen Ausflug mit unserem Boot. War auch sehr schön und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben einige neue Stellen erkundigt und einen tollen Strand mit einem wunderschönen Schnorchelplatz gefunden. Die Korallen reichen an dieser Stelle bis fast an die Oberfläche und bieten dem Schnorchler eine wunderschöne Unterwasserwelt.
Danach ging es weiter der Küste entlang. In Westpunt, nähe Playa Forti sahen wir etwas seltsames an der Oberfläche planschen – bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass es eine Schildkröte war. Als wir etwas näher kamen ist die aber schnell abgetaucht. So war das Vergnügen doch leider sehr kurz.
Leider war auch die Zeit schon so weit gekommen, dass wir zum Ausgangspunkt zurück mussten. Auf dem Rückweg, ca 2 km vor unserem Hafen ging plötzlich der Motor aus und machte auch keine Anzeichen mehr, dass er starten will.

Wir haben schnell mal nachgeschaut, ob es evtl. doch schnell zu reparieren wäre, merkten aber, dass es wohl doch etwas größeres sein müsste. Daraufhin habe ich schnell Abschlephilfe  herbeigerufen. Bis das Abschlepboot uns endlich erreicht hat, waren wir schon einige Kilometer im offenen Meer getrieben. War interessant, aber auch gleichzeitig natürlich ernüchternd, wie schnell man vom Wind erfasst getrieben wird.

Während nun das andere Boot auf uns zukam, wurden wir mit ein paar kurzen kleinen Sprüngen von Delfinen entschädigt. Endlich nun auch das. Bisher konnten wir fliegende Fische beobachten nun gab es auch Delfine :)

Die Abschleppaktion ging relativ unspektakulär. Wir wurden direkt zu unserem Trailer geschleppt, wo wir dann das Boot aus dem Wasser nehmen konnten.

Nun heisst es für mich, den Fehler zu finden und zu beheben. Ich vermute sehr stark, dass der Bezinfilter einfach zugesetzt ist. Wir hatten an diesem Morgen frisch aufgetankt und da kann es schon passieren, dass man jeden Menge Dreck in den Tank bekommt.

Den Filter habe ich bereits ausgebaut, es sieht sehr übel aus… Wenn da überhaupt noch was durchgeht, dann auf jeden Fall nicht genug um den Motor zum laufen zu bringen. Die nächsten Tage werden dann wohl spannend werden.
Ich glaube ich nutze diese Arbeiten gleich für die Inspektion und ersetze auch gleich die Teile, die man sowieso bald ersetzen müsste, dann wäre das wenigstens auch gleich erledigt. :)

An unserem Garten haben wir inzwischen auch ein wenig modifiziert. Wir haben 5 weitere Bananenpalmen gepflanzt. Inzwischen haben die es auch gut gepackt und fangen alle schön an zu wachsen. Natürlich alles direkt vor der Terrasse, damit man direkt ernten kann ;)
Wassermelönchen zeigen sich auch, hoffentlich werden die auch was. Manchmal hat man pech, denn die schmecken auch den Leguanen sehr. Die Viecher fressen das Zeug auch wenns noch grün ist, so hat man sehr wenig Chancen , dass die reifen können. Aber wir hoffen einfach mal, hat ja bisher auch geklappt :)

Das war es auch schon wieder, mehr fällt mir zumindest gerade nicht ein :)

Viele liebe Grüße

Irina & Paul

 

 

Ostern, Tauchen, Bootstour

Ein Hallööchen von der Insel,

wir melden uns mal wieder mit einem Bericht über unsere Aktivitäten und Erlebnisse von der Insel Curacao. Fangen wir mal der Reihe nach an…

Inzwischen haben wir unseren Rescue Diver Kurs erfolgreich abgeschlossen und warten nun auf unsere Ausweißkärtchen. Die Sammlung wächst so langsam :)

Der Kurs war interessant und manchmal auch recht anstrengend. Unser Tauchlehrer hat das Ganze so realitätsnah wie nur möglich mit uns geübt und so mussten wir auch komplette Rettungsübungen machen, angefangen vom Suchen einer vermissten Person, diese dann zu bergen, an die Oberfläche bringen und dann entsprechend zum Ufer schleppen, natürlich alle 5 Sekunden beatmen usw… Der Abschlusstauchgang war anstrengend und da merkt man schnell, wie viel Kraft man benötigt, wenn man eine “hilflose” Person gegen Wellen und Wind schleppen und beatmen muss. Dann noch zum Schluss diese Person ans Ufer rausschleppen und weitere Rettungsmaßnahmen einleiten.

Aber es war auch interessant und wir konnten viel dazulernen. Auch die Tauchfertigkeiten werden durch solche Übungen drastisch verbessert.

Nun ist aber eine kleine Pause mit den Kursen angesagt und erstmal wieder weitere Tauchgänge machen um mehr Routine zu haben.
Das haben wir letzte Woche dann auch gemacht. Es gab da noch einen Strand, ganz bei uns in der Nähe an dem wir noch nie tauchen waren. Also haben wir beschlossen, diesen Tauchplatz am Strand von Cas Abao auch anzusehen.

Der Basisleiter erzählte uns was von kalten Strömungen und großen Fischen. Wir waren skeptisch. Schliesslich haben wir hier noch nie unter 26° C erlebt, auch nicht in 30 Metern Tiefe… aber gut, es kann ja auch mal andere Wetterverhältnisse geben :)
Wir waren schon total gespannt, was uns da wohl erwarten würde und sind langsam abgetaucht. Naja, bei ca. 18 Meter wars etwas Kühler als an der Oberfläche (30° C), aber immer noch 27° C und auch sonst nichts außergewöhnliches zu sehen. Gute 30 Minuten war alles wie gewohnt, nur halt eben ein anderes Riff, etwas andere Korallenformationen und in der Tiefe hat man wieder Sand gesehen – ich schätze mal so bei 50 Metern Tiefe.
Die Sicht war recht gut, Stellenweise etwas aufgewirbelt, aber sonst absolut nichts neues.
Kurze Zeit später kam ein Adlerrochen vorbei, wir haben versucht dem hinterherzuschwimmen, aber irgendwie hat der uns abgehängt… Also haben wir unseren Tauchgang normal fortgesetzt. Plötzlich rauschten 2 recht große Fische vorbei – in einem Tempo wie vom Hafer gestochen… Da sie sehr zügig und relativ weit unterwegs waren, konnten wir nicht so genau erkennen was es war, aber so wie die aussahen könnten es Tunfische gewesen sein.

Jo, das waren so unsere Taucherlebnisse der letzten Tage.

Nun, was gab es sonst… In den Ostertagen waren hier sämtliche Feste. Auch auf Curacao gibt es die Tradition mit Eierverstecken. Es gab einige Feste, von denen wir allerdings nicht viele Besucht haben.

Am Sonntag gab es dann noch eine Bootsparty und einen Wettbewerb, bei dem es um die Lionfischjagt ging. Nach dem Motto – Eat them to beat them – Verzehre Sie um sie zu schlagen bzw. zu dezimieren.
Wir hatten zwar vor, auch mit dem Boot rauszufahren, hatten uns allerdings dann doch kurzfristig umentschieden. Es war alles rammelvoll und es gab kaum Plätze wo man das Auto mit dem Anhänger lassen könnte. Es gab regelrechte Staus vor den Slipstellen. Auf Wartezeiten von ca. 1,5 Stunden hatten wir dann doch keine Lust.

Also haben wir uns das vom Ufer aus angesehen… hier die ersten eintreffenden Boote.

Statt dessen haben wir uns den Wettebewerb angesehen. Es waren ca. 30 Taucher ausgestattet mit Harpunen und den speziell angefertigte “Zookeeper”. Da man die Lionfische nicht anfassen sollte, hat hier ein schlauer Taucher spezielle Zylinder entwickelt, mit einem Trichter, so dass man die Fische direkt mit Harpune da reinstecken kann. Natürlich sofort patentiert… Wenn man die Harpune wieder rauszieht, bleibt der Fisch in dem Behälter. Zurück an Land kann man die Fische dann auskippen. Glücklicherweise konnte ich dort ein paar Kontakte knüpfen. Werde mir dann in den kommenden Tagen auch so einen Zookeeper beschaffen, und selbst Lionfische jagen. Wir konnten auf diesem Wettbewerb welche probieren, schmecken sehr gut. Da sich diese Fische hier sehr schnell ausbreiten und doch relativ wenige sind, die diese jagen, dürfte der Nachschub nie ausgehen. Natürliche Feinde hat diese Fisch hier noch nicht.

Der Strand, an dem dieses Spektakel stattgefunden hat nennt sich Santa Cruz. Normalerweise ist an diesem Strand relativ wenig los. An dem Osterwochenende war hier jedoch alles überfüllt. Die Leute haben hier Zelte aufgeschlagen und haben das Wochenende dort verbracht.

So sah das aus:

… und hier noch ein Bild mit den Lionfischen

Am Ostermontag hatten wir eine Bootstour mit sehr netten Gästen. Das Wetter war recht ruhig, die See dementsprechend auch ruhig. So hat es sehr viel Spaß gemacht. Es wurde Wakeboard und Wasserski ausprobiert und dann noch ein wenig an der Küste entlang rumgerast. Leider gab es auch diesmal keine Delfine zu sehen, und die fliegenden Fische waren nicht so wie sonst unterwegs. Aber dennoch hat es viel Spaß gemacht. Trotz Sonnenschutz haben wir uns einen kleinen Sonnenbrand geholt, aber macht nichts, es hat einfach viel Spaß gemacht :)

Das war es auch schon was wir zu berichten hätten. Natürlich gab es noch einige andere Dinge, aber die finden wir nicht berichtenswert.

Achja, die Spritpreise sind bei uns auch gestiegen, der Liter Super kostet jetzt 1,05 Euro.

Liebe Grüße

Irina & Paul